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Innovative Steirer in Paris

07.10.201014:43 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Innovative Steirer in Paris
"Ja! Das ist wirklich ein effizienter Prozess." Microinnova entwickelt Mikroreaktoren für die Pharmaindustrie. (c) Microinnova

(openPR) Auf der weltgrößten Pharma-Messe, der in diesem Jahr vom 5. bis 7. Oktober 2010 in Paris stattfindenden CPhI, präsentierten sechs Unternehmen und der Humantechnologie-Cluster den Standort Steiermark. Das Grazer Unternehmen Microinnova schaffte es als eines von nur sechs Unternehmen auf die Shortlist des „CPhI Innovation Award 2010“.



„Für den Humantechnologie-Standort Steiermark ist diese Nominierung ein weiterer Beweis für die internationale Exzellenz seiner Unternehmen“, freut sich Clustergeschäftsführer Dr. Robert Gfrerer über die Anerkennung für das Grazer Engineering-Unternehmen Microinnova. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung effizienter chemischer Prozesse durch Prozessintensivierung.

Die Nominierung zum Award erhielt das Unternehmen für die eingereichten „Manufacturing concepts for microreactors and flow chemistry“. Dr. Dirk Kirschneck, Geschäftsführer der Microinnova Engineering GmbH: „Für uns ist diese Nominierung zum ‚CPhI Innovation Award 2010’ eine große Anerkennung für die Entwicklungsarbeit des gesamten Teams und unterstreicht die Innovationsführerschaft unseres Unternehmens und ist auch Ansporn für weitere internationale Projekte und Kooperationen.“
http://www.cphi.com/innovation-awards-2010

Was genau entwickeln nun die Experten aus Graz? Um Prozessprobleme konventioneller Chemieanlagen wie Rückvermischung, Stoff- und Wärmetransportprobleme oder Sicherheitsrisiken zu vermeiden, setzt Microinnova auf neueste Technologien wie Mikroreaktoren und Flow-Chemie und auch auf innovative Methoden mit Ultraschall. Die Experten von Microinnova analysieren bestehende Chemieanlagen hinsichtlich ihres Prozessintensivierungspotentials und verifizieren es in Machbarkeitsstudien und entwickeln neuartige Prozesse. Zum „CPhI Innovation Award 2010“ eingereicht hat Microinnova drei verschiedene Konzepte, wie die Vorteile von Mikroreaktoren & Flowchemie im Produktionsmaßstab realisiert werden können. Große Konzerne wie Sigma Aldrich und Sandoz arbeiten mit der Microinnova Engineering unter Hochdruck an der Realisierung solcher Konzepte.

Der steirische Wirtschaftslandesrat (Wirtschaftsminister) Dr. Christian Buchmann gratuliert dem Grazer Unternehmen: „Mit einer Forschungs- und Entwicklungs-Quote von 4,3% ist das Land Steiermark – hinter Baden-Württemberg – Vizeeuropameister. Es freut mich sehr, dass sich am Beispiel der Microinnova zeigt, dass auch unsere Unternehmen europa- und weltweit an der Spitze der Innovationskraft liegen. Solche Erfolge sind mit ein Grund, warum internationale Pharmakonzerne die Steiermark nun auf ihrem Radar haben und über Betriebsansiedlungen nachdenken. Das schafft Arbeitsplätze und sichert nachhaltig Wertschöpfung für den Standort.“

Unternehmen auf den internationalen Märkten

Insgesamt stellen sechs steirische Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen auf der zum 21. Mal stattfindenden CPhI 2010 in Paris vor: Microinnova Engineering GmbH, piCHEM Forschungs- und Entwicklungs GmbH, Stölzle-Oberglas GmbH, JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, TAGnology RFID GmbH und G.L. Pharma GmbH. Das Clustermitglied Stölzle-Oberglas aus Köflach ist auch Sponsor des Auftrittes der steirischen Unternehmen in Paris. Präsentiert werden Standort und Unternehmen des Stärkefeldes Humantechnologie am Gemeinschaftsstand von LISA Life Science Austria.

Clusterchef Robert Gfrerer spricht eine konkrete Einladung aus: „Wir laden alle interessierten Unternehmen und Forschergruppen ein, sich einzuklinken in spannende Projekte der Unternehmen und Organisationen des Humantechnologie-Clusters – oder selbst Themen vorzuschlagen und daraus Kooperationen zu entwickeln. Die Forschungs- und Entwicklungsperspektive der Zukunft ist immer international, verankert allerdings in starken regionalen Standorten.“
(Schluss)

Infos und Bildmaterial online

Infos und Bilder online unter:
http://www.humantechnology.at/html/presse_presseinfos_cphi2010.htm
Abdruck mit Copyright-Angabe honorarfrei!


Die Unternehmen und Organisationen im Überblick:

Life Science Austria (LISA) // http://www.lifescienceaustria.at
Gemeinsam mit den Partnern in den Regionen – die niederösterreichische ecoplus, der Gesundheitscluster Oberösterreich, die Human.technology Styria, Life Science Austria Vienna Region und die Tiroler Zukunftsstiftung – steht LISA Interessenten aus aller Welt als Hub zur Verfügung. Life Science Austria (LISA) ist ein Schwerpunktprogramm im Bereich Life Sciences, welches die Austria Wirtschaftsservice Gesmbh (aws) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Jugend und Familie (BMWFJ) umsetzt.

Microinnova Engineering GmbH // http://www.microinnova.com
Microinnova optimiert Prozesse unter Verwendung der Mikroverfahrenstechnik und Flow-Chemie. Das Unternehmen entwickelt kundenspezifische High-Tech-Lösungen basierend auf Mikroreaktortechnologie. Das kompetente Team von Chemikern und Ingenieuren bietet Prozessentwicklung, mikrostrukturierte Apparate, Engineering und komplette Anlagen im Bereich Prozessintensivierung.

Stölzle-Oberglas GmbH // http://www.stoelzle.com
Die international agierende Stölzle Glasgruppe präsentiert sich auf der CPhI mit einem breitgefächerten Produktsortiment aus dem Bereich Pharma-Verpackungsglas. Neben den Standardartikeln wie Tropfer-, Sirup-, Medizin-, Veral-, Injektions-, Infusionsflaschen sowie Tabletten- und Weithalsgläsern, bietet Stölzle auch individuelle und innovative Verpackungslösungen an. Ob Leichtglas, ausgefallene Formen oder spezifische Verschlusslösungen: mit Stölzle als Partner findet jedes Unternehmen die bestmögliche Verpackungslösung. Bei pharmazeutischen Gläsern stellen sich dem Unternehmen hohe Herausforderungen: In der Produktion von Verpackungsmitteln stehen Produktqualität, Reinheit und Sauberkeit im Vordergrund. So ist es für Stölzle selbstverständlich, dass die Gläser inklusive Verschluss unter Reinraumbedingungen erzeugt und verpackt werden. Daraus resultiert ein wichtiger Kostenvorteil für die Kunden, da jeder weitere Reinigungsprozess entfällt. Stölzle ist einer der wenigen spezialisierten Hersteller, der pharmazeutische Glasbehälter nach ISO GMP 15378 produziert und bereit ist, sich auf Wunsch auch weiterführenden Qualitätsprüfungen zu unterziehen.

JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH // http://www.joanneum.at
Im Fokus des CPHI-Auftritts von Joanneum Research steht die offene Mikroperfusion in der Haut und im Gehirn. Der winzige Katheter ermöglicht die Gewinnung von unverfälschten in-vivo-Proben aus der Haut, dem subkutanen Fettgewebe sowie des Gehirns in präklinischen Studien und im Falle der Haut (CE-zertifiziert) und des Fettgewebes auch in klinischen Studien. Sein besonderes Design schafft einen unlimitierten und sehr schonenden Zugang zur interstitiellen Flüssigkeit des untersuchten Gewebes, der biochemischen Umgebung jeder Zelle. Die anschließende chemische Analyse der Proben ermöglicht die Aufnahme von zeitaufgelösten Stoffwechselprozessen in-vivo. Die offene Mikroperfusion ermöglicht effiziente Untersuchungen neuer Wirkstoffe gegen Hauterkrankungen oder degenerativer Gehirnerkrankungen und können bereits zu einem frühen Zeitpunkt in der Wirkstoffentwicklung effizient eingesetzt werden. Das am Joanneum Research entwickelte Medizinprodukt (für den Einsatz in der Haut und im subkutanen Fettgewebe) ist Grundlage für ein umfassendes und einzigartiges Forschungsdienstleistungspaket für die Pharmaindustrie, das auch die institutseigenen Kompetenzen im Bereich der Bioanalytik und klinische Prüfung voll nutzbar macht.

piCHEM Forschungs- und Entwicklungs GmbH // http://www.pichem.at
Dr. Fritz Andreae gründet piCHEM 1992 als Spin-off der Karl-Franzens-Universität Graz. Seit nunmehr 18 Jahren widmet sich das Grazer Unternehmen der Entwicklung und Produktion hochaktiver Wirkstoffe auf Basis synthetischer Peptide und Proteine. Diese Produkte finden unter anderem in der medizinischen und biochemischen Forschung, der universitären Grundlagenforschung sowie der industriellen Entwicklung von Diagnostika, Impfstoffen oder Therapeutika Verwendung. Mit der GMP-Zertifizierung im Jahr 2002 wurde die Geschäftstätigkeit um den Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffherstellung zur Durchführung klinischer Studien erweitert. piCHEM ist nun in der Lage, seine Kunden von den ersten Entwicklungsschritten der Arzneimittelforschung über die klinischen Studienphasen I-III bis hin zur Registrierung und Produktion generischer Wirkstoffe zu begleiten. Der Auftritt von piCHEM bei der CPhI in Paris ist eine ideale Möglichkeit, sich als kompetenter Partner für bestehende und neue Kundenprojekte zu präsentieren.

TAGnology RFID GmbH // http://www.tagnology.com
Die weststeirische TAGnology ist weltweit erfolgreich mit innovativer RFID-Technologie. Mit dieser Technologie ist es möglich, neue Prozesse (Geschäftsprozesse) in der Identifikation von Gütern oder Objekten mit einfacher Handhabung abzubilden. Im Jahr 2008 schrieb der VDEB e.V. erstmalig den VDEB RFID-Award für die innovativste, praxisnaheste und fortschrittlichste RFID-Anwendungslösung aus. In Kooperation mit der Silverstroke AG machte die TAGnology RFID GmbH mit ihrem Projekt „Einführung RFID-Behälter-Management“ das Rennen. Arzneihersteller Boehringer Ingelheim hat in dreieinhalb Monaten mit den Unternehmen TAGnology und Silverstroke ein Projekt zur automatischen Identifikation mittels RFID von Bulkwaren und Granulatcontainern abgeschlossen. Die erfassten Daten bilden die Basis der Bedarfsplanung, um die Container wirtschaftlicher nutzen zu können. Mit diesem neuen Behälter-Management können die Abteilungen Supply-Chain-Management und Pharma-Produktion Container per RFID-Gates an acht Positionen am Standort Ingelheim identifizieren und effizienter verwalten.

G.L. Pharma GmbH // http://www.gl-pharma.at
G.L. Pharma GmbH, hervorgegangen aus den Firmen Lannacher Heilmittel und Gerot Pharmazeutika, stellt pharmazeutische Produkte der ehemaligen Muttergesellschaften her und ist im Bereich Lohnherstellung aktiv. Am Standort Lannach werden feste Formen (Tabletten, Dragees, Hartgelatinekapseln), am Standort Wien flüssige orale Formen (Tropfen und Lösungen) und sterile Formen (Ampullen und Infusionsflaschen) hergestellt.

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