(openPR) Newzoo BV veröffentlicht „Nationale Gamer Umfrage 2010“
Hamburg, 7. Oktober 2010: Die neue „Nationale Gamer Umfrage“ für Deutschland im Jahr 2010 belegt: Die 37 Millionen deutschen Gamer bleiben ihren Spielgewohnheiten treu; nutzen jedoch zusätzlich die ihnen gebotenen neuen Möglichkeiten des digitalen Entertainments. Im Rahmen der Umfrage der Newzoo BV gaben die Befragten an, dass sie weiterhin auf ihren bewährten Spiel-Plattformen aktiv sind, je nach Anlass und Bedarf zunehmend aber auch andere Plattformen nutzen. Daraus resultierend verteilen die Gamer nicht nur die ihnen zur Verfügung stehende Zeit, sondern auch ihr Budget auf unterschiedliche „Spielplätze“. Dies wird vor allem beim Nutzen der klassischen Konsolen und PC-Spiele deutlich. Wenngleich immer noch 94 Prozent der spielenden deutschen Bevölkerung zu PC/Mac-Games und den Konsolen von Sony, Nintendo und Microsoft greift, konnten andere Plattformen bezüglich ihrer Nutzung und Umsätze deutlich zulegen.
Ein Spiel(platz) für jede Gelegenheit
Der durchschnittliche deutsche Gamer nutzt drei der sieben ihm zur Verfügung stehenden Plattformen und Kanäle. Dabei kommen besonders die neuen
Free-2-Play Modelle, Social Games und MMOGs bei den PC/Mac- und Konsolen-Spielern gut an. Die Zahlen dazu: 64 Prozent der Konsolen-Nutzer spielen auch auf ihren Smartphones bzw. iOS-Geräten, 51 Prozent sind in Social Networks aktiv und 37 Prozent besitzen einen Avatar in einem MMOG. Als Aufsteiger 2010 darf in diesem Zusammenhang sicher das mobile Gaming gewertet werden: Spielten 2009 noch 7,5 Millionen der befragten Deutschen auf ihrem Handy, iPod & Co., sind es in diesem Jahr bereits 21 Millionen.
Dazu Peter Warman, Managing Director bei Newzoo BV: „Die Nutzer begrüßen die umfangreiche Palette an Spielen und Plattformen. Social-, Mobile- und MMOG-Games füllen die Lücke zwischen dem kostenlosen Spielvergnügen auf Casual Game-Portalen und dem Kauf von Triple A-Spielen für Konsole oder PC. Das Free-2-Play/Mikrotransaktionen-Modell ist ideal auf diese Bedürfnisse zugeschnitten. Dennoch bleiben Konsolen-Spiele, gemessen an den Umsätzen, führend, besonders wenn sie andere erfolgreiche Online-Spiele und Plattformen einbinden.“
Die Wandlung vom Player zum Payer
78 Prozent oder 29 Millionen der deutschen Computerspiel-Nutzer investieren Geld in ihr Spielvergnügen. Verglichen mit den Ergebnissen der Gamer Umfrage 2009 stieg die Anzahl der Nutzer, die für Online-Spiele und im Rahmen es digitalen Vertriebs zahlen, signifikant an. In einigen Bereichen hat sich die so genannte „Conversion Rate“ in nur einem Jahr verdoppelt; dazu zählen
Free-2-Play MMOGs und Social Games. Die Spanne zwischen den zahlenden Nutzern reicht dabei von 32 Prozent bei den Social- bis hin zu 71 Prozent bei den Konsolen-Spielern. Spitzenreiter unter der zahlenden Casual Gamer-Community ist Deutschland. Hierzulande investieren 60 Prozent von ihnen Geld in virtuelle Währung, Downloads oder Abos. Ähnliches ist auch im Bereich der MMOGS zu verzeichnen: Hier verdoppelte sich nicht nur die Anzahl der Nutzer, auch der davon zahlende Anteil stieg von 38 auf 64 Prozent.













