(openPR) PRESSEMITTEILUNG
12. Mai 2005 / 076
HackDetect: Homepage-Alarmanlage schützt vor Hackerangriff
Jeder Privatanwender und jeder Betrieb, der eine eigene Homepage ins Internet stellt, ist gefährdet. Immer mehr Hacker versuchen, die Web-Auftritte Dritter in ihrem Sinne zu manipulieren. Das kostenlose Tool HackDetect schlägt sofort Alarm, sobald die eigene Homepage betroffen ist.
Die Online-Agentur Zone-H meldet bedenkliche Zahlen: 2004 wurden 36 Prozent mehr Websites von einem Hacker-Angriff bedroht als noch im Jahr zuvor. Zeichnet man die Kurve weiter, kann 2005 durchaus zum Jahr der Hacker erklärt werden. Ging es den findigen Computer-Einbrechern früher hauptsächlich darum, die Inhalte bekannter Homepages zu verändern und zu verunglimpfen, um auf diese Weise einen wie auch immer gearteten Protest zu äußern oder das eigene Können zu beweisen, so "lohnt" sich ein Hack heute deutlich mehr.
Hacker nutzen einen manipulierten Internet-Server etwa, um Spam-Massenmails zu versenden, um eine Virenschleuder zu installieren oder um Raubkopien auszutauschen. In allen drei Fällen bleiben die Hacker selbst anonym, während etwaiger Ärger direkt auf die offiziellen Nutzer des Internet-Servers zurückfällt. Sie sind es auch, die im Schadensfall haften müssen. Auch wenn sie völlig ahnungslos waren.
Aus diesem Grund ist es wichtig, nicht nur den eigenen Desktop-PC mit einer Firewall zu schützen, sondern auch den eigenen Online-Auftritt im Auge zu behalten. Das klingt kompliziert, ist aber ganz einfach und vor allen Dingen kostenfrei zu meistern. Johannes Oppermann ist der Entwickler der Freeware HackDetect: "Bei meinem Tool handelt es sich vereinfacht gesprochen um eine Alarmanlage, die automatisch anschlägt, sobald sich ein Hacker an den eigenen Web-Seiten zu schaffen macht."
HackDetect geht dabei ganz einfach vor. Das Tool fertigt einen Schnappschuss vom bestehenden Web-Auftritt, merkt sich also die Anzahl der hochgeladenen Dateien, ihren Namen und ihre Größe. Fortan überprüft HackDetect bei jedem Aufruf, ob sich etwas an diesen Dateien geändert hat. In diesem Fall schrillt sofort der Alarm und ein entsprechendes Infofenster popt auf. Zusätzlich generiert das Tool einen umfassenden Report über die Änderungen und Manipulationen. Oppermann: "Für viele Anwender ist das Internet noch immer ein völlig unbekannter und vor allen Dingen auch unheimlicher Raum. HackDetect sorgt dafür, dass niemand mehr Angst davor zu haben braucht, dass der eigene Server schon längst einem anderen gehört."
Ganz wichtig ist: HackDetect meldet die Manipulationen zwar, kann sie aber leider nicht verhindern. Zu diesem Zweck müsste das Tool auf dem Internet-Server über Rechte verfügen, die im Regelfall nicht einmal die Homepage-Betreiber besitzen. Aber: Schlägt HackDetect Alarm, so wird der Webmaster immerhin informiert - und kann sofort Gegenmaßnahmen einleiten. Neben dem Austausch der betroffenen Seiten lohnt es sich etwa, den IT-Beauftragten in der Großfirma zu rufen oder den Techniker des eigenen Internet-Providers in Kenntnis zu setzen.
HackDetect 1.0 liegt zurzeit in der Build 200 vor, lässt sich auf allen Windows-Rechnern ab der Version 95 installieren und verfügt über eine ebenso ausführliche wie verständliche Hilfe. Das Programm darf von Privatanwendern und Firmen kostenfrei eingesetzt werden - um Spenden wird gebeten. (2960 Zeichen, zum kostenlosen Abdruck freigegeben)
Firmen-Homepage:
www.hackdetect.de
Software-Download:
www.hackdetect.de/download.htm
Screenshots (JPG):
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Der Pressetext als RTF-Datei:
http://typemania.de/presse
Informationen zum Anbieter
Johannes Oppermann, 10967 Berlin
E-Mail:
Web: www.hackdetect.de
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview oder versorgen Sie mit weiterführenden Informationen. Die Freeware selbst können Sie gerne auf Ihre Heft-CDs und -DVDs übernehmen.













