(openPR) Im Rahmen der internationalen ISSE-Sicherheitskonferenz (Information Security Solutions Europe) wurde dem Leiter der Forschungsgruppe „Elektronische Identitäten“ am Fraunhofer-Institut FOKUS, Jens Fromm, der TeleTrusT-Innovationspreis überreicht. Mit dem jährlich vom IT-Sicherheitsverband TeleTrusT Deutschland e.V. vergebenen Preis zeichnet eine internationale Jury innovative und vertrauenswürdige Informationstechnik aus. Fraunhofer FOKUS ist seit Jahren in der Forschung und Entwicklung von elektronischen Identitäten tätig und begleitet seit über einem Jahr intensiv die Einführung des neuen Personalausweises in Form des Test- und Demonstrationszentrums neuer Personalausweis.
Den diesjährigen Innovationspreis erhält das Fraunhofer-Institut FOKUS für ein Projekt, das den neuen Personalausweis mit der datenschutzfördernden Technologie U-Prove von Microsoft verbindet. Da der Personalausweis nur ein bestimmtes Set an persönlichen Daten in medienbruchfreie Prozesse bringen kann, kann es in bestimmten Fällen notwendig sein, den neuen Personalausweis mit Technologien zu koppeln, um weitere persönliche Daten vertrauenswürdig und nutzerkontrolliert übermitteln zu können. U-Prove ist eine Technologie, die genauso wie der Personalausweis, die minimale Datenübermittlung unterstützt. Das Projekt wurde erstmals im März 2010 auf der RSA Conference in San Francisco vorgestellt. Während der Countdown für die Einführung des neuen Personalausweises läuft, hat Fraunhofer FOKUS bereits das zweite U-Prove-Projekt auf der ISSE vorgestellt.
„Die Verleihung des TeleTrusT-Innovationspreises freut uns besonders, da die Verbindung datenschutzfördernder Technologien wie Personalausweis und U-Prove ein wichtiges Thema ist. Gerade im Internet benötigen die Nutzer unterschiedliche Arten von Identitätsnachweisen und wollen dem Gegenüber nur minimale, sprich kontextbezogene Daten über sich Preis geben. Diese Anforderung an den Datenschutz haben wir mit dem Projekt erreicht“, so Jens Fromm nach der Preisübergabe.








