(openPR) FRANK geht bei der Ausbildung neue Wege.
Waldachtal-Salzstetten Für zehn Auszubildende und DH-Studenten begann bei der FRANK plastic AG in Waldachtal-Salzstetten die Ausbildung erstmals mit einem Teamtraining in freier Natur. Unterstützt wurden die Neulinge dabei von ihren „Paten“, Auszubildenden in den höheren Lehrjahren. Die Jugendlichen in den Ausbildungsberufen bzw. Studiengängen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Werkzeugmechaniker, Zerspanungsmechaniker, Industriekaufmann, Bachelor of Engineering Maschinenbau und Bachelor of Arts Industrie waren in drei „interdisziplinäre“ Teams eingeteilt. Mit Bollerwagen und Wanderkarte ausgestattet mussten an mehreren Stationen in Waldachtal Aufgaben gelöst werden. Bei den „Kunstwerken“ aus reinen Naturprodukten war Kreativität gefragt – eine wichtige Voraussetzung für betriebliche Innovationen. Um den Blick für das Wesentliche ging es bei der gezielten Suche nach Produkten und Anwendungen aus Kunststoff an verschiedenen Zielen, so auch der Klosterkirche in Heiligenbronn. Die Aufgabe, neue Produktideen aus Kunststoff für FRANK zu entwickeln, soll das Mitdenken aktivieren. Mit Müllsäcken ausgerüstet sollten die Teams auf ihren Wanderungen alles einsammeln, was die Umwelt verschmutzt. „Unglaublich wie viel Müll am Straßenrand liegenbleibt“ so das Fazit der Auszubildenden, die damit auch Umweltbewusstsein gezeigt haben.
Auch der „Spaßfaktor“ kam nicht zu kurz: Beim Volleyball konnten die Auszubildenden im Spiel gegen ihre Ausbilder bereits die „Teamfähigkeit“ unter Beweis stellen. Und weil für den Arbeitserfolg auch das Zwischenmenschliche wichtig ist, endeten die Teamfindungstage mit einem Fest in der Altheimer Grillhütte. Einen solchen Einstieg in das Berufsleben hatte keiner der Auszubildenden erwartet. Die Begeisterung war daher groß.
Der drohende Fachkräftemangel zwingt die Unternehmen bei der Ausbildung zum Umdenken. Bereits jetzt schon können in der Region nicht mehr alle qualifizierten Stellen besetzt werden. „Für ein Hightech-Unternehmen wie FRANK hat die betriebliche Ausbildung höchste Priorität“, so Personalleiterin Carola Lichtl. Von rund 250 Mitarbeitern seien bereits jetzt schon über 30 (17%) Auszubildende und DH-Studenten.











