(openPR) Interview mit Sales & Marketing Manager Torsten Zimmer von VICTORY Motorcycles, Deutschland.
VICTORY ist jetzt gut ein Jahr im deutschen Markt präsent. Wie behauptet sich die vergleichsweise junge Marke hierzulande?
Zimmer: Wir haben uns eine treue Fangemeinde erarbeitet. Im letzten Jahr haben wir rund 80 Maschinen verkauft – in diesem Jahr sind es bislang 250. Wir haben die Zahl unserer Vertriebspartner von acht auf 17 ausgebaut. Und unsere neu gelaunchte Internetseite verzeichnet aktuell rund 10.000 Zugriffe im Monat. Nicht schlecht für einen „Neueinsteiger“.
Der Zweiradmarkt ist hart umkämpft – wie positioniert sich VICTORY hier dauerhaft, auch gegenüber den wichtigsten Wettbewerbern?
Zimmer: Unsere Philosophie lautet „Born to cruise“ – und das ist genau das Gefühl, das unsere Maschinen vermitteln. Natürlich gibt es andere Zweiradmarken, auch andere mit amerikanischen Wurzeln. Doch wir machen das amerikanische Motorrad schlicht besser, bauen technisch weiterentwickelte Maschinen, die darüber hinaus noch unverwechselbare Hingucker sind.
Das klingt sehr nach Marketing. Wie kann man denn etwas Bewährtes noch besser machen?
Zimmer: Etwa, indem man einen hervorragenden Motor baut. Nur ein Beispiel: Alle unsere Motoren verfügen über oben liegende Nockenwellen und Hydrostößel. Wir verwenden Teile von namhaften europäischen Lieferanten. Oder nehmen Sie unsere Tanks: Sie sind grundsätzlich innengeschweißt – es gibt keine sichtbaren Schweißnähte.
Hervorragende Motoren bauen aber auch andere...
Zimmer: Das bestreiten wir ja auch gar nicht. Aber wir kombinieren unsere erstklassige Technik mit einem umfangreichen Customizing-Angebot. Denn wer ein Motorrad in der Preisklasse unserer Bikes kauft, der sucht nichts von der Stange. Dass dieses Konzept aufgeht, haben wir seit diesem Jahr Schwarz auf Weiß: VICTORY hat in der renommierten JD Power-Umfrage gleich in drei Kategorien gewonnen: Qualität, Kundenzufriedenheit und Anmutung!
Was sind Ihre mittelfristigen Vertriebsziele mit VICTORY?
Zimmer: Wir haben schon viel erreicht, wollen in der relevanten Zielgruppe als die Alternative zu den Traditionsmarken aber noch bekannter werden. Daran arbeiten wir mit Hochdruck. Außerdem wollen wir unser Vertriebsnetz weiter ausbauen, um unsere Produkte überall in Deutschland „erfahrbar“ zu machen. Schwerpunktmäßig akquirieren wir gegenwärtig Vertriebspartner in den Gebieten München und Köln.
Auf der größten deutschen Motorradmesse, der Intermot in Köln, sind Sie bereits zum zweiten Mal mit einem Stand vertreten. Wie sprechen Sie hier die Kunden an?
Zimmer: Wir treten mit unserer Muttergesellschaft Polaris auf einem gemeinsamen Stand auf und stellen unser Produkt buchstäblich in den Mittelpunkt unseres Auftrittes auf der Messe. Weil bereits die Optik unserer Motorräder Magie ausstrahlt. Und wer sich erst einmal auf eine VICTORY setzt, der hat sein Bike fürs Leben gefunden. Dieses Gefühl gilt es möglichst vielen Besuchern zu vermitteln.
Ist die Marke VICTORY denn für Otto-Normalverbraucher überhaupt erschwinglich?
Zimmer: Für ein Einstiegsmodell muss man rund 13.000 Euro investieren, insofern zählen unsere Motorräder natürlich zum oberen Preissegment – aber bei uns zahlt der Kunde für Qualität und Individualität – nicht für den Namen. Das wissen immer mehr Biker zu schätzen.
Stichwort Cruisen: Sie haben in diesem Jahr ihre Produktpalette erweitert und bieten nun neben Cruisern weitere Touring-Maschinen an – was hat es damit auf sich?
Zimmer: Für uns schließt das eine das andere nicht aus. Das sehen auch unsere Kunden so. Unser Luxus-Touring Modell Vision®, das wir bereits seit letztem Jahr im Sortiment haben, ist der progressivste Tourer, den Sie auf dem Markt finden können. Und auch die Cross Series, die wir gerade vorgestellt haben, findet im Markt bereits eine sehr gute Resonanz. Viele Biker fahren sowohl Cruiser als auch Touring-Maschinen. Abgesehen davon wollen wir jedem Kunden, der keine Abstriche in Sachen Technik und Design machen möchte, das Produkt bieten, das ihn glücklich macht. Ganz gleich, ob er der puristische Cruiser ist oder den vollen Komfort einer Touring-Maschine der Luxusklasse genießen möchte.
Wo sehen Sie VICTORY heute in einem Jahr?
Zimmer: In einem Jahr werden wir unseren Marktanteil weiter gesteigert haben. Der Name VICTORY wird einer breiten Masse von Menschen als Hersteller von Motorrädern der Oberklasse bekannt sein – und nicht nur von Motorrad-Liebhabern, die sich heute schon bestens auskennen, geliebt werden.












