(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Auch heute hat sich der Preisanstieg fortgesetzt. Bis zum Nachmittag verteuerte sich das Barrel US-Leichtöl (WTI) um mehr als einen halben Dollar, gleiches gilt für Nordseeöl (Brent). Damit steht die amerikanische Referenzsorte bei rund 81,50 Dollar, ihr europäisches Pendant kostet zwei Dollar mehr. Höher lagen die Preise zuletzt vor fast zwei Monaten. Der Anstieg innerhalb der vergangenen Woche ist gewaltig: Zwischen dem aktuellen Stand und dem tiefsten Wert der letzten Tage liegen bei WTI-Öl fast sechs Dollar.
Bereits zu Wochenbeginn legten die Notierungen infolge zurückgegangener US-Bestände zu. Die US-Energiebehörde DOE bestätigte die Tendenz der Daten des American
Petroleum Institutes. Die Folge: Anleger spekulierten auf einen höheren Verbrauch nebst Wirtschaftserholung und trieben die Preise in die Höhe.
Sie wurden unterstützt von positiven Meldungen aus der Wirtschaft, was in Kombination mit dem schwachen Dollar und automatischen Kaufordern Widerstand um Widerstand knackte. Als sichtbares Resultat steht das aktuelle Preisniveau, dessen Höhe selbst Experten erstaunt. „Der Ölpreis profitiert derzeit vor allem von externen Faktoren, welche Anleger im Ölmarkt investieren lassen. Fundamental ist das derzeitige Preisniveau nicht zu erklären“, resümieren etwa die Commerzbank-Rohstofffachleute. Des Weiteren weisen sie darauf hin, dass Öl in den kommenden Jahren keineswegs knapp werden dürfte: Erst vor wenigen Tagen hat der Irak einen starken Anstieg seiner Ölreserven bekannt gegeben, die das Land nun auf 115 Milliarden Barrel beziffert.
Auch liegt der fundamental betrachtet nicht gerechtfertigte Preislevel über dem von der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) angepeilten Korridor zwischen 70 und 80 Dollar.
Derweil müssen der hiesige Heizölhandel und seine Kunden dem heftigen Preisanstieg der letzten Tage weiter ihren Tribut zollen. Gegenüber gestern verteuerte sich Heizöl EL um 1,14 Euro auf 69,16 Euro (gültig bei 3.000 Litern gesamt) und liegt deutlich über dem Durchschnittswert des abgelaufenen Monats September, der 67,93 Euro beträgt. Sollte der Rohölpreis bis zum Tagesschluss sein Niveau halten, ist auch zu Beginn der kommenden Woche mit neuerlichen Aufschlägen hierzulande zu rechnen. Daran kann selbst der starke Euro nichts ändern, der bei mehr als 1,37 Dollar gehandelt wird.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal
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Frank Urbansky
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