(openPR) Auf dem Landesinnungsverbandstag in Espenau, Kreis Kassel, unterzeichnet der hessische Schornsteinfegerverband eine Vereinbarung zur Unterstützung des Nachhaltigkeitsprojektes „Hessen aktiv: 100 Kommunen für den Klimaschutz“
Bebra, 30. September 2010 – Mark Weinmeister, Staatssekretär im hessischen Umweltministerium und der Landesinnungsmeister des hessischen Schornsteinfegerhandwerks, Hans-Werner Schech, haben am 24. September in Espenau (Kreis Kassel) eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit bei der Durchführung des Nachhaltigkeitsprojektes „Hessen aktiv: 100 Kommunen für den Klimaschutz“ unterzeichnet. Hessens Schornsteinfeger werden die Kommunen bei der Bilanzierung der CO2-Emissionen aus Feuerstätten in Haushalten und Gewerbebetrieben unterstützen. Hierfür stellen die lokal zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister ihren Kommunen anonymisierte Daten ihrer jährlichen Erhebungen über die Anzahl der Feuerstätten, wie Kamine und Öfen, differenziert nach Energieträgern, Art, Wärmeleistung und Altersklassen zur Verfügung. „Wir sind sehr froh, dass wir die Schornsteinfeger bei dieser Initiative zur CO2-Reduzierung mit im Boot haben. Mit ihrer Hilfe kann die notwendige Basis für das Projekt geschaffen werden“, so Weinmeister. Hans-Werner Schech vom LIV Hessen machte deutlich, warum die Schornsteinfeger hier eine tragende Rolle übernehmen können: „Fast alle von uns verfügen mittlerweile über eine sehr gute Aus- und Weiterbildung, wenn es um Energiethemen, insbesondere um Energieeinsparung und effiziente Energieverwendung geht. Hinzu kommt, dass der enge Kontakt zu den Hauseigentümern und das besondere Vertrauensverhältnis zwischen ihnen und uns Garant für die wirkungsvolle Unterstützung und das Gelingen des Vorhabens der hessischen Landesregierung sind.“
Die Initiative „100 Kommunen für den Klimaschutz“ ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen und beinhaltet, dass sich Kommunen verpflichten, kommunale Aktionspläne auf der Grundlage einer CO2-Bilanz zu erstellen und regelmäßig über deren Umsetzung zu berichten. Im Aktionsplan selbst werden Maßnahmen bestimmt, mit denen der Energieverbrauch in öffentlichen Einrichtungen (Gebäude) reduziert und der Einsatz erneuerbarer Energien für die Strom- und Wärmeerzeugung in der Kommune verstärkt wird. Anhand der CO2-Bilanz lassen sich Wirksamkeit und Effizienz der einzelnen Maßnahmen verfolgen. Der Gewinn für die Kommunen: Energiekosten können gesenkt und CO2-Emissionen vermindert werden. Der Mehrwert für Hessen: Innovative Technologien können im Land entwickelt und beispielgebend in einzelnen Kommunen erprobt werden.







