(openPR) Nun ist sie also vorbei, die Leitmesse im Bereich Windenergie. Was kann man aus dem Erfahrenen schließen? Zum einen, dass das Thema Windenergie und erneuerbare Energien immer interessanter wird. Zum anderen wird deutlich, dass Windenergie nicht mehr nur als Randsparte oder Steckenpferd für Grüne gelten kann. Die alternative Energiegewinnung ist auf dem Vormarsch.
Auch die Präsenz von Ausstellern und Interessenten aus Asien, vor allem China, zeigt, dass es sich bei dem Thema nicht mehr nur um ein europäisches Projekt handelt. Die Welt ist sich bewusst, dass mittelfristig Kohle und Kernenergie als Hauptlieferanten für Energie abgelöst werden müssen.
Gerade auf der Messe war klar erkennbar, dass China den Willen und Drang hat, sich im Bereich Windenergie zu etablieren. Wie in so vielen anderen Bereichen droht auch hier dem Westen die Gefahr, irgendwann hinter China zu stehen. Weil viele in Europa schlicht zu sehr mit Lachen beschäftigt waren als die Herausforderung anzunehmen und auch selber weiter zu arbeiten.
In einer dänischen Zeitung war kürzlich zu lesen (Børsen, 24.09.2010), dass ein chinesischer Windradhersteller den Willen und den Plan hat, innerhalb der nächsten fünf Jahre qualitativ genauso gut zu sein wie Vestas, dem Weltmarktführer. Dies ist keine leere Drohung sondern bitterer Ernst und es gilt, diese Aussage nicht zu vergessen. Und auch wenn es wieder einige gibt, die sich auf das Kopieren herausreden wollen, die Chinesen können auch selber entwickeln und werden darin besser und mittelfristig auch schneller.
Was kann man also daraus schließen? Windenergie wird einer der Wirtschaftsfaktoren der Zukunft werden. Die Energiegewinnung an sich wird einer der wichtigsten Faktoren der kommenden Jahrzehnte sein. Und Asien, speziell China, positioniert sich in diesem Bereich und muss als ein gleichwertiger Konkurrent angesehen werden.
Die Steuerberater – DanRevision-Gruppe, 30.09.2010
Dietrich Keip
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