(openPR) Toshiba Medical präsentiert auf der MEDICA Alternativen mit MRT und Ultraschall
NEUSS, 28. September 2010 – Als Vorreiter im Bereich patientenfreundlicher Diagnostik bietet Toshiba Medical zukunftsträchtige Alternativen zur klassischen Röntgen-Mammografie. Mit Mammografie-Optionen für seine MRT- und Ultraschall-Systeme setzt das Unternehmen auf den Trend der modernen Brustkrebs-Früherkennung. Auf der führenden Branchenmesse MEDICA können sich Fachbesucher von den völlig strahlenfreien Verfahren überzeugen.
Rund 60.000 Frauen erhalten 2010 in Deutschland laut Informationen des Robert Koch Instituts die Diagnose Brustkrebs. Die Vorsorgeuntersuchung durch die klassische Mammographie ist bei Frauen jedoch unbeliebt, da sie als unangenehm und schmerzhaft empfunden wird. Jede Brust wird dabei von zwei Kunststoffscheiben eng umfasst und von zwei Seiten geröntgt. Patientinnen fragen ihre Gynäkologen daher immer häufiger nach schonenderen Untersuchungsmethoden.
Toshiba Medical bietet in Deutschland mit seinen Systemen die Möglichkeit der Mammografie mit Magnetresonanztomografen (MRM) sowie innovative Diagnosetechniken für die Mamma-Sonografie, also mit Ultraschall an. Die MRM gilt als treffsicherste Methode der Brustkrebserkennung, insbesondere bei der Früherkennung, und kann durch ihre Präzision Tumore erkennen, die bei der Röntgen-Mammografie unentdeckt bleiben. Toshiba bietet für seine Vantage Atlas, Titan und Titan 3T MRT-Modelle eine zusätzliche Brust-MR-Option. Diese beinhaltet eine Spezialauflage mit Mamma-MR-Spule, die „Sentinelle Breast Speeder Coil“, mit der die Brust um 30 Prozent höher aufgelöst dargestellt wird und die schon bis zu drei Millimeter kleine Abnormalitäten der Brust erkennen kann. Somit können Mediziner Tumore früher diagnostizieren und folglich schneller behandeln. Die MRT-Zusatzsoftware bietet dem Anwender besondere Möglichkeiten wie schnelle 3D-, Fettfrei-, Nur-Silikon- oder Nur-Wasser-Darstellungen der Brust. Dabei kann unabhängig von Größe, Form und Fettanteil das Brustgewebe jeweils gleich hoch aufgelöst abgebildet werden. „Die Patientin hat bei dieser Methode nicht nur eine weitaus höhere Chance der Früherkennung, sondern genießt auch einen höheren Patientenkomfort als bei der üblichen Mammografie. Die Frauen liegen dabei auf dem Bauch, wobei die Brust bequem in die dafür vorgesehene Auflage gelegt wird. Zudem ist die Untersuchung schmerzfrei und frei von Röntgenstrahlen“, erklärt Fridtjof Roder, Leiter Produktbereich MRT bei Toshiba Medical Systems Deutschland.
Im Bereich der Mamma-Sonografie ermöglicht Toshiba mit modernen Technologien einzigartige Diagnosemöglichkeiten. Gynäkologen nutzen die herkömmliche Ultraschall-Untersuchung in der Regel als Ergänzung zur Röntgen-Mammografie und dem Abtasten, da sie bei unklaren Verdachtsfällen für Klarheit sorgen kann. Toshiba bietet für seine Systeme Xario und Aplio eine Software-Option, die dem Mediziner detaillierte Aussagen über Verdachtsfälle liefert. „Mit dieser Anwendung misst das System den Druck, den der Schallkopf auf das Brustgewebe ausübt. Dadurch kann eine Quantifizierung vorgenommen werden, deren Auswertung Angaben zur Größe des Tumors liefern kann. Auch Verdachtsfälle oder Tumore im Anfangsstadium sind damit problemlos erkennbar“, erläutert Frank Hassel, Leiter Produktbereich Ultraschall bei Toshiba Medical Systems Deutschland. Zusätzlich bietet Toshiba mit der Funktion „MicroPure“ eine Technologie, bei der mittels spezieller Algorithmen Kalkablagerungen bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt visualisiert werden können. Da Ablagerungen ein wichtiger Indikator für DCIS (duktales Karzinom) sind, ergänzt dieses einzigartige Verfahren die Mamma-Sonografie um einen wichtigen Baustein. Wie auch die MRM ist die Mamma-Sonografie strahlenfrei, patientenfreundlich und völlig schmerzfrei.
Der diesjährige MEDICA-Auftritt von Toshiba Medical steht ganz unter dem Zeichen der Mammografie. In Halle 9, Stand D 05 finden Fachbesucher nicht nur die Ultraschall-Systeme samt Mamma-Option sondern auch eine MRT-Workstation mit Darstellung der Brust-MR-Option, sowie Präsentationen und Informationen aller anderen Systeme.











