(openPR) Glysantin® - schützt Kühler, Schläuche, Pumpe und Motor - Enthaltene Zusätze verhindern Korrosion und Ablagerungen
Ready Mix: Die richtige Mischung spart Arbeit und Zeit
22.10.02 P-03-466 - Am 8. August 2003 erreichte die Quecksilbersäule im saarländischen Perl-Nenning einen Wert, der nie zuvor in Deutschland gemessen wurde: 40,8 Grad Celsius. Vier Tage später meldete die Schweiz einen neuen Höchstwert: 41,5 Grad – der bisherige Höchstwert von 39 Grad stammte aus dem Jahr 1952. Die Hitzerekorde des letzten Sommers sorgten europaweit für Schlagzeilen. Fast schon in Vergessenheit geraten ist darüber, dass im Winter 2001/2002 die tiefste jemals in Deutschland gemessene Temperatur zu verzeichnen war: -45,9 Grad Celsius am Funtensee im Berchtesgadener Land. Auch für die Automobil-Technik stellen diese Temperatur-Extreme eine Herausforderung dar. Gleichauf mit der Elektrik ist das Kühlsystem eine der anfälligsten Baugruppen im Auto. Umfassender Schutz ist gefragt: im Winter gegen Frost, im Sommer gegen Überhitzung, dazu effektiver Korrosionsschutz – unabhängig von der Jahreszeit.
Vom einfachen Frostschutz zum umfassenden Kühlerschutz – die BASF tat diesen Schritt bereits vor über 70 Jahren. 1929 meldeten die Ludwigshafener Chemieexperten ein mit Zusätzen (Inhibitoren) versehenes Ethylenglykol unter dem Namen Glysantin® zum Patent an. Das vor Eisbildung schützende Ethylenglykol, heute Ethandiol genannt, ist seitdem die unverzichtbare Basisflüssigkeit des inzwischen weltweit bekannten und marktführenden Kühlerschutzmittels Glysantin® der BASF. Die Additive hingegen wurden – entsprechend der immer höheren Ansprüche der Motoren und ihrer Werkstoffe – konsequent und äußerst erfolgreich weiterentwickelt. Neuestes Ergebnis ist Glysantin® Alu Protect Premium.
Hochqualitative Inhibitoren spielen unter den Zusatzstoffen die Hauptrolle. Verhindern müssen sie vor allem Korrosion, die bei dauerndem Kontakt von Flüssigkeiten mit Metallen besonders schädliche Auswirkungen zeigt. Jede Metalloberfläche ist rau und kann von korrodierenden Flüssigkeiten, wie z.B. Kühlwasser angegriffen werden – insbesondere, wenn hohe Temperaturen die Reaktionsfreudigkeit der Stoffe erhöhen. Ablagerungen im Kühlsystem verstärken diesen Prozess. Deshalb sind im Glysantin® spezielle Zusätze enthalten. Sie sorgen dafür, dass sich in Schläuchen, Pumpe, Kühler und Motor weder Kalk (aus dem Wasser) noch andere Partikel ansetzen. Kalkablagerungen würden zu mangelnder Wärmeableitung und somit zu einer eingeschränkten Kühlfunktion führen – möglicherweise mit fatalen Folgen bei einer Urlaubsfahrt im Sommer über die Alpen oder z.B. bei stop and go auf der Autobahn.
Ein weiteres wichtiges Additiv ist der Schaumverhinderer. Schaumbildung verhindert die Kühlwirkung und kann darüber hinaus die Gefahr sogenannter Kavitationskorrosion erhöhen. Bei Absinken des Drucks im Kühlsystem können Dampfblasen entstehen. Sie fallen zusammen, sobald der Druck wieder ansteigt. Der dadurch ausgelöste Druckstoß ist so stark, dass er tiefe Einschläge in der Metalloberfläche bewirken kann. Besonders gefährdet durch Kavitation sind große Dieselmotoren – meist aus Grauguss - für die BASF Glysantin® Protect G 05 anbietet. Glysantin® Protect Plus wiederum ist das Kühlerschutzmittel mit den meisten Zulassungen für alle Pkws und das neue Glysantin® Alu Protect Premium als Spitzenprodukt der Glysantin®-Reihe ist geeignet für alle gängigen Motoren bis hin zu modernen Hochleistungs-Alumotoren.
Angesichts der vielfältigen positiven Eigenschaften von Glysantin® drängt sich die Frage auf, ob man im Kühlsystem nicht gänzlich auf Wasser verzichten könnte. Das allerdings ist unmöglich. Erst in der Mischung mit Wasser wird aus einem Kühlerschutzmittel ein Kühlmittel. Ohne Wasser würde die Motorwärme nicht ausreichend abgeführt. Der Motor würde überhitzt – und das bereits bei Außentemperaturen von über 0° C. Überraschender erscheint, dass auch der Frostschutz verloren ginge: unverdünnt eingesetztes Glysantin® gefriert bereits bei –13° C.
Das ideale Mischungsverhältnis von Glysantin® und Wasser liegt zwischen 40 % Kühlerschutz und 60 % Wasser für Frostschutz bis –25°C und 50:50 für einen Frostschutz bis –40°C. Im übrigen hat die BASF inzwischen ein fertig gemischtes Produkt auf den Markt gebracht: Glysantin® Protect Plus Ready Mix. Hier muss sich der Autofahrer keine Gedanken mehr über Mischverhältnis und Wasserqualität machen. Und auch nicht über Temperaturrekorde.
Die BASF ist das führende Chemieunternehmen der Welt. Ihren Kunden bietet sie ein leistungsfähiges Sortiment, das Chemikalien, Kunststoffe, Veredlungsprodukte, Pflanzenschutzmittel sowie Feinchemikalien umfasst und bis zum Erdöl und Erdgas reicht. Im Jahr 2002 hatte die BASF mit ihren über 89 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von rund 32 Milliarden Euro.
Die Produktpalette der Veredlungschemikalien für die Automobil- und Ölindustrie umfasst Raffinerie-Chemikalien, Additive für Benzin und Dieselkraftstoffe, Produkte zum Färben und Kennzeichnen von Mineralölprodukten, Kühlerschutzmittel, Brems- und Wärmeträger-Flüssigkeiten sowie nieder-, mittel- und hochmolekulare Polyisobutene. Bei diesen Produkten zählt die BASF weltweit zu den führenden Herstellern. BASF-Kunden haben wirtschaftliche Vorteile durch innovative Anwendungen und effiziente Problemlösungen. Mit ihrer führenden Kompetenz verschafft die BASF ihren Kunden strategische Vorsprünge in deren Märkten.











