(openPR) Andreas Helge (Designbüro formspiel) spricht anlässlich der 24. connect4benefit-Veranstaltung am 23. September 2010 im CISA über Markenkontakte, sinnvolle Investitionen, Schriftarten und warum ein gelungenes Design auf Dauer den Unterschied macht. Die Eintrittsgelder der Gäste gehen in voller Höhe als Spende an Montessori für Kinder e.V. in Augsburg.
Informationsfluss
Der Mensch der heutigen Gesellschaft muss jeden Tag ca. 10000 Informationen verarbeiten, davon fallen allein 3000 auf sogenannte „Markenkontakte“. Man steht auf, geht ins Bad, schaltet das Licht des Aliberts an, putzt sich mit einer Oral B Zahnbürste und einer Blendamed Zahnpasta die Zähne, benutzt das Fa-Duschgel, fixiert die Haare mit Taft-Haarspray, trinkt den Melitta Kaffe mit Weihenstephaner Milch – usw. usw.
Von diesen rund 3000 Markenkontakten, mit denen man täglich konfrontiert wird, werden allerdings nur 52 bewusst wahrgenommen. Will man sich von den Mitbewerbern auf dem Markt unterscheiden, so muss man sich auch Gedanken über das Design der eigenen Marke machen, so Andreas Helge, Inhaber des Designbüros formspiel (www.formspiel.de).
Vieles läuft unterbewusst
Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind nach wie vor der Meinung, sie könnten sich professionelles Design nicht leisten und sparen, bzw. versuchen, die Markeninformationen selbst zu transportieren. Dann passen häufig die gewählten Schriftarten nicht zur Intention und der Aufbau der Marke weißt keinerlei Stringenz auf. „Nicht so schlimm“ – mag man sich hierbei denken, doch dabei vergisst man, dass vieles unterbewusst abläuft. Andreas Helge untermauerte diese Behauptung mit zahlreichen Beispielen und Zitaten, die bewiesen, dass sich im günstigsten Fall „nur“ ein ungutes Gefühl einstellt, wenn dem Adressat des Markenkontakts kein stimmiges Bild vermittelt wird. Doch auch dieses „nur“ ungute Gefühl trägt schon dazu bei, das nächste Mal einen anderen Dienstleister zu wählen.
Warum sich Design auch für kleine und mittelständische Unternehmen auszahlt
An vielen konkreten Beispielen, die Design im Sinne der Vortragsüberschrift greifbar machten, erläuterte Andreas Helge, welche Möglichkeiten bestehen und wie man ein durchgängiges Markendesign auch für kleine und mittelständische Unternehmen Schritt für Schritt realisieren kann, um sich dauerhaft von der Masse abzuheben.
Hilf mir, es selbst zu tun
Oftmals trüge ein stringentes äußeres Erscheinungsbild dazu bei, dass man sich mit mehr Selbstvertrauen auf dem Markt platzieren kann, was in sich schon einen Mehrwert darstellt. Der Kunde ist im Prozess gefragt, wenn ein authentisches Bild entstehen soll und darf auch mitarbeiten, wenn es beispielsweise darum geht, Kosten der Herstellung zu sparen. „Hilf mir, es selbst zu tun“ – gilt also auch bei der Erstellung eines Markendesigns, ist vor allem aber der Leitspruch von Maria Montessori, Begründerin der gleichnamigen pädagogischen Richtung.
Montessoris Philosophie und deren Weiterleben und Umsetzung bei Montessori für Kinder, Augsburg e.V. wurde von Karen Dumler, Ressort Öffentlichkeitsarbeit, eindrucksvoll vorgestellt. Bevor Frau Dumler die Spende für das Montessori Haus entgegennahm, erzählte sie vom derzeitigen Stand der Umbauarbeiten des Montessori-Kinderhauses in Augsburg, von der Zielsetzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit Kindern, der Zusammenarbeit mit der Montessori-Schule und von der Einbindung der Eltern und Kinder in die täglichen Prozesse.
Die Gäste, diesmal von Rebel-Management-Training und auch vom BDS Schwaben unter der Leitung von Nicole Schwab, eingeladen worden waren, zeigten sich überzeugt. Wie immer rundeten die Beantwortung von Fragen und der Austausch über Vortrag, soziale Organisation und die eigene Arbeit den Abend ab.













