(openPR) Eine Gruppe von derzeit ca. 30 Hundeführern mit etwa 40 Hunden aus dem Raum Ostholstein, Plön, Lübeck, Segeberg, Lauenburg, Stormarn, NWM hat im April einen Verein Stöberhundgruppe Südholstein gegründet.
Anlass waren die immer gleichen Probleme aller Hundeführer, die sich der Bejagung des Schwarzwildes angenommen haben:
> Sobald man als Hundeführer mit Waffe im Treiben unterwegs ist, zählt man für die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft als Jagdgast und ist nicht gegen Unfälle versichert. Aus Sicherheitsgründen ist das mitführen einer Waffe aber unumgänglich. Eine private Unfallversicherung ist bei einem Schadensfall in ihrem Leistungsumfang wesentlich geringer als eine BG.
> Es passieren immer wieder Unfälle mit den Hunden, die dann regelmäßig hohe Tierarztkosten verursachen. Dies stellt eine Belastung für die Hundeführer dar.
> Nicht zuletzt bestehen Haftpflichtrisiken für den Hundeführer durch den Hundeeinsatz.
> Durch unsere Arbeit entstehen im Laufe eines Jahres nicht zu geringe Kosten durch Materialverschleiß und auch durch die Ausbildung und Haltung der Hunde.
So wuchs im Laufe der Zeit die Idee einen Stöberhundverein zu gründen. Diese Idee wurde Anfang dieses Jahres in die Tat umgesetzt. Es wurde ein Verein gegründet und es gelang den Versicherungsschutz über die Verwaltungsberufsgenossenschaft zu erreichen.
Ziel ist es, die Revierinhaber bei der effektiven Schwarzwildbejagung durch den Einsatz geeigneter Hunde zu unterstützen. Durch eine bessere Abstimmung und gegenseitige Ergänzung können die Drückjagden tierschutzgerechter und effektiver durchgeführt werden.
Weiter sollen junge Jäger und Hundeführer für diese Art der Jagdausübung gewonnen werden und auch, gemeinsam mit Ihren Hunden, ausbilden. Die vielfältigen in den letzten Jahren gesammelten Erfahrungen über die geeignete Ausrüstung, das Verhalten während der Drückjagden und das einjagen der Hunde soll an interessierte Hundeführer weitergegeben werden.
In der Stöberhundgruppe werden Hunde verschiedener Rassen geführt. So jagen dort z.B. Terrier, Kopov, Bracken, DD, DK, DL und andere Rassen. Für die jeweiligen Revierverhältnisse wird eine erfahrungsgemäß optimale Kombination von Hunden und Hundeführern zusammengestellt. Aufgrund der langjährigen Erfahrung stehen langjährig eingejagte und effektive Gespanne zur Verfügung.
Die Hundeführer der Stöberhundgruppe sind während der Ausübung Ihrer Tätigkeit im Auftrage der Stöberhundgruppe über die Verwaltungsberufsgenossenschaft gegen Unfälle versichert. Alle Hundeführer haben eine Unfallversicherung für Ihre Hunde bis zu einer Summe von 750 € pro Unfall abgeschlossen. Sollten Schäden entstehen, die über diese Summe hinausgehen, versucht der Verein, gemeinsam mit den Revierinhabern eine Deckung der Schäden zu erreichen. Darüber hinaus werden die Hundeführer angehalten, auf eine ausreichende Haftpflichtversicherung Ihrer Hunde zu achten. Dies gibt auch insbesondere dem Revierinhaber eine große Sicherheit.
Für die Tätigkeit der Hunde und Ihrer Führer wird eine Aufwandsentschädigung erhoben sowie eine Kilometerpauschale.
Ansprechpartner: 1. Vorsitzender Uwe Tönnies, Tel: 0172-7515838









