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Mozarts Zauberflöte - Weg der Einweihung

21.09.201008:29 UhrKunst & Kultur
Bild: Mozarts Zauberflöte - Weg der Einweihung

(openPR) Am Samstag, den 6.11.2010 finden von 16:00 - 19:30 Uhr im Frankfurter Logenhaus, Kaiserstraße 37, Vorträge mit Gesang und Instrumentaldarbietungen mit Ulla Schreiber, Gerd Scherm, Franck A. Hoplzkam statt.

Karten an der Kasse
Eintritt 10 € / ermäßigt 7 €;
Kartenreservierung unter E-Mail

Die Zauberflöte - die erfolgreichste Oper aller Zeiten – ist in ihrer Aussage nach wie vor ein Geheimnis. Bis kurz vor ihrer Uraufführung im Jahr 1791 hieß sie noch „Die Egyptischen Geheimnisse“. Im Kreise der Freimaurer-Brüder aus Mozarts Loge war die Idee entstanden, ein Einweihungsritual in das Gewand einer Märchenoper zu kleiden.

Den Schlüssel zu einem tieferen Verständnis finden wir, wenn wir das Geschehen als bildhafte Darstellung eines inneren Prozesses begreifen. Viele Interpreten sind der Auffassung, die Handlung enthalte eine Reihe von Widersprüchen. So wird Sarastro zum Beispiel als ein Räuber dargestellt und zugleich als ein Eingeweihter. Und wie ist es möglich, dass er im Bereich des Tempels der Weisheit eine so fragwürdige Gestalt wie die des Monostatos duldet?

Ulla Schreiber zeigt auf, dass die Handlung der Zauberflöte detailgetreu dem Einweihungsweg entspricht, wie er in den Mysterienschulen aller Zeiten gegangen wurde. Sie führt den Zuhörer in die Tiefe der eigenen Psyche, so dass er die „Zauberflöte“ in sich selbst erspüren kann.

Das Labyrinth – Der Zauberflöte zweyter Theil

Mehr als 200 Jahre nach Mozart und weitreichenden Entwicklungen in der Musik griffen der Komponist Franck A. Holzkamp und der Schriftsteller Gerd Scherm das Thema der Zauberflöte erneut auf, um es fortzusetzen. Mozarts Oper hat die freimaurerische Initiation zum Inhalt. Die im Jahr 2008 fertig gestellte Oper „Das Labyrinth – Der Zauberflöte zweyter Theil“ klärt offen gebliebene Fragen und führt lose Handlungsstränge zu einem Ergebnis. Die begonnene innere Entwicklung wird vollendet. Dabei ist ein Anklang an den Meistergrad der Freimaurerei spürbar. Tamino und Pamina werden vor eine große Bewährungsprobe gestellt. Ihr Sohn Piktor wird durch die Königin der Nacht und Monostatos in seinem Leben bedroht.

Programm
16.00 Uhr Begrüßung und Einleitung
16.10 Uhr Ulla Schreiber
Mozarts Zauberflöte - Weg der Einweihung
Am Flügel: Kathrin Mainz und Florian Heilmann
Gesang: Bettina Plankensteiner, Maren Siegel, Carsten Mainz

17.25 Uhr Pause

17.45 Uhr Gerd Scherm
Das Labyrinth – Der Zauberflöte zweyter Theil
Am Flügel: Franck A. Holzkamp
Gesang: Michaela de Bardi

19.00 - 19:30 Uhr Gelegenheit zu Fragen

Ulla Schreiber
ist die Tochter eines freischaffenden Malers. Ab dem 8. Lebensjahr erhielt sie Mal- und Musikunterricht und begann mit 14 Jahren ein Musikstudium mit Hauptfach Oboe. Nach Schulabschluss studierte sie Malerei bei Prof. W.P. van Ed in Wiesbaden. Es folgten verschiedene Auslandsaufenthalte und Studienreisen und zahlreiche Ausstellungen ihrer Werke im In- und Ausland. Ihr reiches Oeuvre entwickelte sich von der naturalistischen Malerei hin zur Abstraktion. Sie lebt heute als freischaffende Malerin im Westerwald bei Altenkirchen. Ein Interessengebiet, mit dem sie sich seit vielen Jahren auseinander setzt, sind die mystischen Traditionen des Abendlandes.

Franck A. Hoplzkam
(Jg. 1966) lebt als Komponist, Dirigent und Pianist in Celle. Er studierte an der Musikhochschule Detmold Komposition bei Prof. Jürgen Ulrich und Dirigieren bei Prof. Karl-Heinz Bloemeke. 1991 erhielt er den Kompositionsförderpreis „Mozart 91“, im Jahr 2000 war er Preisträger beim Wiener Streichquartett-Kompositionswettbewerb und im Jahr 2008 beim Kompositionswettbewerb der Herbert-Baumann-Stiftung. Er komponierte Opern, Sinfonien, Kammermusik, Bühnenmusik, Filmmusik und vertonte Liederzyklen. Mehrfach war er musikalischer Direktor der Münchner Trinationalen Musik-Theatertage.

Gerd Scherm
(Jg. 1950) lebt als Schriftsteller und bildender Künstler in Binzwangen bei Colmberg. Ab 1972 war er Mitarbeiter von Eugen Gomringer, dem Begründer der „Konkreten Poesie“ und Projekt-Assistent des ZERO-Künstlers Prof. Otto Piene und Kreativdirektor für die Rosenthal AG. Sein literarisches Spektrum umfasst Lyrik, Erzählungen, Romane, Satiren, Theaterstücke und Libretti. Hierfür empfing er vielfache Preise und Auszeichnungen, u.a. den Friedrich-Baur-Preis für Literatur der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (2006). Er ist Gastdozent an der Freien Universität Berlin und an der Universität St. Gallen.

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