(openPR) Bunt statt Braun, Rock gegen Rechts, Heb deine Hand für Courage…
Magdeburg hat schon viele Musikveranstaltung gesehen, die sich mit der Problematik Rassismus auseinandergesetzt haben. Zwar fand auch Hip Hop das ein oder andere mal eine Bühne, spielte auf den von Rockbands dominierten Events aber meist eine ungeordnete Rolle. Hip Hop hat jedoch eine besondere Sprachrohr-Funktion, die ihm in seinen Jugendtagen durch Bands wie Grandmaster Flash und Melle Mel oder Public Enemy verliehen wurde. Dass sich daran nichts geändert hat, wollen drei junge Magdeburger in Zusammenarbeit mit dem NinJA-Netzwerk der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. jetzt unter Beweis stellen.
Im Rahmen der Interkulturellen Woche wird das Magdeburger P7 am 2. Oktober 2010 unter dem Motto „durchBlickKontakt“ stehen. Wie der Name schon verrät, soll hier ein Anlaufpunkt geschaffen werden, um sich zu begegnen, zu informieren und Kontakt aufzunehmen.
Jugendliche Musiker mit und ohne Migrationshintergrund sollen zu Wort kommen, sich untereinander und mit dem Publikum austauschen und so für „Durchblick“ sorgen. Zum einen wird ein Überblick über die Situation in Magdeburg und dem Umland gegeben. Zum anderen wird der Beweis angetreten, dass sich gerade der heimische Hip Hop 2010 fernab von gängigen Klischees bewegt und viel zu erzählen hat. So steht im Hip Hop der Gemeinschaftsgedanke im Vordergrund, der unabhängig von Hautfarbe und Herkunft beim gemeinsamen Musizieren fortgeführt wird. Neben lokalen Größen wie DOPEntertainment wird man das portugiesisch-französische Duo „Jebbyt und Prince Crown“ und viele weitere Acts erleben können. Abgerundet wird die Veranstaltung durch Tanzeinlagen von casFace, Modern Art und Flowjob, die 2010 die Deutsche Meisterschaft im Breakdance gewannen. Auch eine Beatbox-Session ist geplant.
Auf einer Leinwand werden beachtliche Graffiti-Werken gezeigt und an Infoständen wird über die Interkulturelle Woche und weitere Aktionen für Jugendliche informiert. „durchBlickKontakt“ soll vor allem Jugendliche ansprechen, denen solche Veranstaltungen oft zu politisch und trocken sind. Anders als bei ähnlichen Events kommen hier Künstler mit Migrationshintergrund in den unterschiedlichsten Sprachen selbst zu Wort. Eine weitere Besonderheit ist, dass drei junge Magdeburger die Initiative ergriffen haben, das Event zu planen und zu organisieren. So engagieren sich Andreas Prominsky, Mitglied der Tanzformation „casFace“, Cedric Kanguidi, in Szenekreisen besser bekannt als der englisch- und französischsprachige Rapmusiker „Jebbyt“, sowie Armin Bethke, besser bekannt als „Vit-Armin B“, um die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg werden zu lassen.
Projektträger ist das Netzwerk für integrationsbewusste Jugendarbeit (NinJA) der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. „durchBlickKontakt“ ist eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche 2010 in Magdeburg und Umgebung mit freundlicher Unterstützung durch das Landesverwaltungsamt, das Sozial- und Wohnungsamt der Stadt Magdeburg sowie den Fachschaftsrat der FSGE. Weitere UnterstützerInnen sind die Sparkasse Magdeburg, Neverending-Shop, Unique Recordstore & Graffiti sowie das Espressokartell.
Alle Infos auf einen Blick
Was: „durchBlickKontakt“ – Hip Hop Jam gegen Rassismus im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2010
Wann: Samstag, 02.10.2010
Wo: P7 (Theater), Johann-Gottlob-Nathusius Ring 5, 39106 Magdeburg
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 3,- Euro
Für Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung.
Kontakt: Janine Weidanz / Sylvia Gössel (ab 25.9. in Elternzeit)
.lkj) Sachsen-Anhalt e. V. Liebigstraße 5, 39104 Magdeburg
Tel.: 0391 – 244 51 – 62 Fax: 0391 – 244 51 – 70
Email:
Website: www.jugendnetzwerk-ninja.de









