(openPR) Die Jahreskonferenz der World Association of Detectives findet auf Malta statt
Malta. Auf der sonnenreichen Insel wird vom 22. bis zum 26. September die internationale Ermittler-Konferenz der WAD stattfinden, der World Association of Detectives. Die Wahl des Ortes hat auch einen symbolischen Charakter: Als eines der jüngsten Mitglieder der Europäischen Union steht Malta für das moderne und weltoffene Europa. Es ist zu einem Kontenpunkt geworden, der viele Nationen und Kulturen verbindet.
„Wir freuen uns natürlich sehr, dass die WAD uns mit der Austragung der Konferenz beauftragt hat“, sagt Hermann Kaminski, CEO der IWA Group. Die IWA Group zählt zu den erfolgreichsten Full-Service-Dienstleistern für Risk- und Schadensmanagement, für nationale und internationale Ermittlungen und Informationsbeschaffung. Sie zeichnet sich verantwortlich für die Organisation der Konferenz. „Malta ist ein Ort, der für Austausch und Verbindung steht. Und genau darum geht es bei Verbänden und Konferenzen: Eine Plattform zu schaffen, auf der man sich mit Kollegen, Experten und Freunden trifft. Das ist ungeheuer wichtig für unsere Branche.“
Hermann Kaminski weiß wovon er spricht. Als er vor über 15 Jahren in Hamburg seine eigene kleine Auskunftei gründete, hätte er sich nicht träumen lassen, dass er eines Tages um den ganzen Globus fliegen würde. Um ein Netzwerk aus internationalen Ermittlern aufzubauen. Um mit Amerikanern, Europäern und Asiaten gemeinsam an einem Tisch zu sitzen und über Lösungen und neue Entwicklungen zu diskutieren.
„Wäre ich nicht Boardmember beim CII geworden und später bei der WAD eingetreten, wäre ich vielleicht immer noch mit einem kleinen Büro in Hamburg.“ Mittlerweile liegt der Firmensitz der IWA Group auf Malta. Die Unternehmensgruppe hat mehrere Töchter. Sie beschäftigt Ermittler in der ganzen Welt. Und ist im Geschäft international bekannt.
„Der Umzug nach Malta hat unser Geschäft noch mehr für weltweite Kontakte geöffnet. Das hat uns international weit nach vorne gebracht. Darum engagiere ich mich für die WAD. Denn die Kontakte, die man in so einer Organisation bekommt, sind einfach unbezahlbar.“ Für Kaminski zählen die persönlichen Verbindungen und sogar Freundschaften, die sich über die Jahre aufgebaut haben: „Sich im Business bekannt zu machen ist wichtig. Viele Auskunfteien bleiben in ihren eigenen vier Wänden. Das ist aus meiner Sicht ein großer Fehler. Denn wer in unsere Branche nicht bekannt ist und sein Gesicht nicht zeigt, dem gibt man keine Aufträge. Diese Konferenzen sind dazu da, sich untereinander kennen zu lernen. Während des offiziellen Teils, aber auch in den offenen Netzwerkrunden am Rande der Konferenz. Da werden die Geschäfte gemacht.“
Netzwerkarbeit im internationalen Rahmen hat aber noch einen zweiten wichtigen Effekt: Know-how-Transfer. Auf die diesjährige Konferenz werden Sprecher aus der ganzen Welt erwartet: aus den USA, Singapur, Thailand, Kroatien, Kanada. Sprecher der Polizei werden von ihrer Arbeit berichten, Wissenschaftler der Universität Malta ihre Erkenntnisse vortragen, Forensik-Experten hochmoderne Ermittlungsmethoden vorstellen.
Kaminski ist sich sicher: „Im internationalen Wettbewerb kann man es sich mittlerweile nicht mehr leisten, sich vom Rest zu isolieren. Man muss vor die Tür treten und den anderen über die Schulter schauen. Die Art und Weise, in der Betrüger agieren, ändert sich. Die Grenzen sind offen. Betrugsringe arbeiten international. Darauf muss man reagieren. Indem man ein schlagkräftiges Netzwerk bildet, in dem sich alle gegenseitig up to date halten.“
Der erfahrene Geschäftsmann tritt deshalb immer wieder in den Dialog mit Kollegen und Wettbewerbern. Er will zeigen, dass es möglich ist, aus einer Garagen-Firma ein international operierendes Unternehmen aufzubauen. „Was es dazu eben braucht, sind Kontakte“, sagt er. „Und die bekommt man nicht am Schreibtisch.“













