(openPR) Ereignismanagement sensibilisiert ERP-Anwender
Die richtige Info zur richtigen Zeit erhalten Nutzer der ERP-Software Deleco in der aktuellen Version 6.12 durch die neue Funktion Ereignismanagement. Im Instandhaltungsbereich sorgt eine automatisierte Schnittstelle für eine Fülle an Zusatzinformationen. Fertigungsunternehmen können des Weiteren ihren Materialbedarf terminbezogen planen und Reststücke künftig wirtschaftlicher nutzen.
Ereignismanagement
Ein neu entwickelter Java-Web-Dienst ermöglicht Anwendern ein frei konfigurierbares Ereignismanagement. Dessen Grundprinzip ist es, Ereignisse und deren Eintrittsbedingung zu definieren sowie bestimmte Reaktionen darauf festzulegen. Solche Ereignisse können z.B. Bestell- oder Wareneingänge, Wartungs- und Prüfdaten, die Fertigstellung eines Auftrags, der Ablauf bestimmter Fristen oder Sofortereignisse wie ein neuer Auftragseingang sein. Als mögliche Reaktion kann zwischen dem Anlegen und Aufrufen einer Abarbeitungs-/Wiedervorlageliste, dem Versenden einer E-Mail, der Erzeugung einer bestimmten Programmaktivität oder der Ausführung von Skripten gewählt werden. Anwender erhalten so bei Bedarf sekundengenau relevante Informationen und Hinweise, um auf aktuelle Entwicklungen angemessen reagieren zu können. Auf den Ereignismanagement-Web-Dienst mit dessen Erinnerungs- und Weiterleitungsfunktionen ist auch mobiler Zugriff gewährleistet.
Automatisierte Zustandsdatenübernahme
Die Instandhaltungs-Managementlösung Deleco IMS wurde derweil um eine neue Schnittstelle erweitert, die es erlaubt, Zustandsdaten von Maschinen oder Anlagen auszulesen. Werte wie Zählerstände, Störmeldungen etc. werden dadurch automatisiert von der Maschinensteuerung in die Deleco-Software transportiert. Damit sind Analysen und Auswertungen in einem bisher nicht verfügbaren Umfang möglich. Entsprechend erweitert gestaltet sich deshalb die Objekthistorie, die nun deutlich mehr Daten und Informationen zu einzelnen Objekten, Anlagen und Maschinen per Mausklick verfügbar macht. Der Rhythmus der automatisierten Datenerfassung, also Zeit und Umfang des Auslesens der Zustandsdaten, ist frei konfigurierbar.
Neues Dispositionsverfahren
Fertigungsunternehmen steht mit Deleco 6.12 ein neues Verfahren zur Verwaltung des internen Produktionsbedarfs zur Verfügung. Material kann künftig nicht mehr nur bestands- (Gewährleistung von Mindestbeständen) oder vorgangsbezogen (Gewährleistung je Auftrag), sondern auch terminbezogen eingeplant werden. Unter Berücksichtigung feststehender Termine sowie der Entwicklung der eigenen Bestände erfolgt die Materialdisposition dabei vorausschauend. Hiervon profitieren insbesondere Serienfertiger mit hohem Teiledurchlauf, die ihren Bedarf künftig weitaus langfristiger planen können.
Wirtschaftliche Reststück-Nutzung
Vorrangig metallverarbeitenden Unternehmen hilft die neue Reststückverwaltung. Reststücke und Zuschnitte, von z.B. Rohren oder Blechen, werden damit in ihrer exakten Länge, Stückgröße und Anzahl im Lager verwaltet. Über einen neuen Programmassistent sind diese Teile dann Aufträgen zuordenbar. Beim Zuschnitt neu entstehende Reststücke können über die Rückmeldung sofort ins Lager gebucht werden und stehen damit für die Planung nachfolgender Aufträge zur Verfügung. Die Nutzung oftmals kostenintensiven Rohmaterials erfolgt so deutlich wirtschaftlicher.
Gezeigt wird Deleco 6.12 erstmals zur Maintain in Halle 3 am Stand 307.
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