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Solar Frontier Mitglied in PV-Modul Recycling-Programmen in Europa und Japan

08.09.201017:45 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Solar Frontier engagiert sich für saubere und nachhaltige Solar-Lösungen: Tritt europäischer PV Cycle Vereinigung bei und initiiert
Recycling-Forschungsprojekt in Japan

München, 8. September 2010 – Solar Frontier Europe ist neues Mitglied der europäischen Vereinigung PV Cycle. Die Initiative wurde 2007 in Brüssel gegründet, um in der Photovoltaik-Industrie zum Aufbau ein freiwilliges, europaweites Rücknahme- und Recycling-Programm für Photovoltaikmodule zu initiieren. Solar Frontier Europe setzt mit dem Beitritt zum PV Cycle nicht nur sein Engagement für wirtschaftliche und umweltfreundliche Solarmodule fort. Das Unternehmen übernimmt damit auch Verantwortung für die gesamte Lebensdauer seiner


umweltfreundlichen CIS-Solarmodule, die keine Schwermetalle wie Cadmium einsetzen – von der Ressourcengewinnung bis zum Recycling.

Photovoltaikmodule enthalten Materialien, die nach dem Ende ihres Lebenszyklus zurückgewonnen und für neue Module genutzt werden können. Die für das Recycling notwendigen industriellen Prozesse existieren bereits, so dass sich heute sowohl traditionelle Silizium- als auch Dünnschichtmodule wiederverwerten lassen. Dabei können Rohmaterialen wie Glas oder Aluminium sowie verschiedene Halbleiter wie Silizium, Kupfer und Indium aufbereitet und die Abfallmenge dadurch reduziert werden. Gleichzeitig senkt das Recycling von Solarmodulen den notwendigen Energiebedarf zur Rohstoffgewinnung. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Produktionskosten aus, sondern minimiert auch die Auswirkungen auf die Umwelt – und macht Solarenergie damit noch nachhaltiger.

Die CIS-Technologie von Solar Frontier wurde auch unter dem Aspekt entwickelt, um die Herausforderungen bei der Wiederverwertung von Solarmodulen zu reduzieren. Gleichzeitig forciert Solar Frontier damit eine langfristige Lösung der gesamten Solar-Industrie, durch Recycling von Altmodulen noch umweltfreundlichere und nachhaltigere Solar-Energie zu bieten. Das Solar Frontier Mutterunternehmen Showa Shell Sekyiu K.K. baute deshalb in Kooperation mit Kitakyushu City Japans erste Recycling-Fabrik für Solar-Module auf. Gemeinsam sollen dort in den nächsten fünf Jahren neue Recycling-Prozesse für Solar-Module entwickelt werden. Showa Shell Sekiyu entwickelt seit 2000 Recycling-Technologien und unterstreicht damit seinen Führungsanspruch, die nachhaltigsten Solar-Module zu produzieren.

Mit PV Cycle arbeitet die Photovoltaik-Industrie an einer nachhaltigen Energielösung, die den Lebenszyklus von Solarmodulen vom Abbau der Rohstoffe bis hin zur Entsorgung von Altmodulen einbezieht. Die PV Cycle Mitglieder wollen die Verantwortung für die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Produkte übernehmen, möchten aber auch anderen Industriezweigen und Regionen in Europa als Vorbild dienen.

Da eine nennenswerte Anzahl an Photovoltaikanlagen erst Anfang der neunziger Jahre installiert wurde und die Module durchschnittlich über 25 Jahre lang saubere Energie produzieren, ist die Anzahl an Altmodulen momentan überschaubar. Die junge Branche will bis 2015 ein freiwilliges, europaweites Rücknahme- und Recyclingsystem aufbauen – Experten rechnen damit, dass bis zu diesem Zeitraum eine größere Menge an Solarmodulen ausgemustert werden muss. Gleichzeitig unterstützt der PV Cycle Forschungsprojekte zur Minimierung der Recyclingkosten sowie Aufklärungsprogramme, die Hausbesitzer, Installateure und Distributoren über die Rücknahme-Möglichkeiten informieren sollen.

„Ziel von Solar Frontier ist, Energielösungen anzubieten, die sowohl wirtschaftlich als auch umweltfreundlich sind. Von unserem Standpunkt aus ist es nur konsequent, darüber nachzudenken, was mit unseren Produkten geschehen soll, wenn sie das Ende ihres Lebenszyklus erreichen. Um in Zukunft noch sauberere und nachhaltigere Solarenergie produzieren zu können, sind wir Mitglied im PV Cycle geworden“, so Wolfgang Lange, Geschäftsführer der Solar Frontier Europe GmbH.

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