(openPR) Genealogen und Heraldiker aus aller Welt tagen in Stuttgart.
Am 13. September findet im Weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart die Auftaktveranstaltung des 29. Internationalen Kongresses der Genealogischen und Heraldischen Wissenschaften statt. Ehrengast der Veranstaltung ist König Khoebaha Cornelius III vom Volk der Khoisan aus Südafrika. Stuttgarts Bürgermeister Dr. Martin Schairer wird im Namen der Stadt zu den Delegierten sprechen.
Bis zum 17. September versammeln sich 180 Wissenschaftler und Fachleute, um unter dem Motto "Identität in Genealogie und Heraldik" über Themen der familiären, regionalen und nationalen Identität zu diskutieren. Über 50 Vorträge unternehmen eine Tour d' Horizon durch die Welt der Genealogie und Heraldik. Die größte internationale Zusammenkunft dieser Wissenschaften findet alle zwei Jahre in unterschiedlichen Gastländern statt, Der deutsche Gastgeber in diesem Jahr ist die Forschungsgesellschaft für Heraldik und Genealogie Pro Heraldica mit Sitz in Stuttgart.
Harald Heimbach, Geschäftsführer von Pro Herldica und Präsident des Kongresses, freut sich besonders, König Khoebaha für die Auftaktveranstaltung gewonnen zu haben: "Die Khoisan sind ein Volk, das auf der Identitästssuche ist. Man könnte sie die Aborigines Afrikas bezeichnen, mit eigener Geschichte, Sprache und Kultur. König Khoebaha ist eine bemerkenserte Persönlichkeit mit viel Sinn für das Verhältnis von Tradition und Identität."
Der Kongress findet vor dem Hintergrund eines rasanten Wertewandels statt. Nicht ohne Grund gewinnen die Rückbesinnung auf traditionelle Werte, das Bekenntnis zur Familie und der selbstbewusste Umgang mit der darin verankerten eigenen Identität an Bedeutung. Gerade junge Menschen suchen und finden in den Wurzeln der Familie und im ideelen Erbe der Vorfahren Sicherheit, Selbstbewußtsein und Stolz. In Zeiten steigender Komplexität und Austauschbarkeit ist die Frage "Wie entsteht Identität?" aber auch beispielsweise für Unternehmen von großer Relevanz.









