(openPR) Auch in diesem Jahr darf man sich wieder auf zahlreiche Premieren, anregende Filmgespräche, internationales Staraufgebot und unvergessene Momente freuen.
Lachattacken-Garantie bietet beispielsweise Pascal Bourdiaux‘ humoristische Komödie „Le Mac“ mit erfrischendem Witz, Charakterköpfen und Tiefgang, der bei unseren französischen Nachbarn bereits für Furore sorgte, und nun in Oldenburg seine Deutschlandpremiere feiert. Eurovideo hat sich schon die Rechte an diesem Film gesichert. "Mr. Nice" heißt die britische Antwort auf „Blow“ von Bernard Rose, der das Leben des legendären Drogendealers Howard Marks portraitiert. Howard Marks wird auch nach Oldenburg kommen. Abgedrehter Humor, ironische Seitenhiebe und Starbesetzung sind die Zutaten für die herausragende Produktion „Pete Smalls Is Dead“, die tief in die Abgründe einer rabenschwarzen Independent-Seele blicken lässt. Alexandre Rockwell stellt seinen mit Indie-Ikonen besetzten Film – u.a. Steve Buscemi, Peter Dinklage und Seymour Cassel – in Oldenburg persönlich als Deutschlandpremiere vor. Kameralegende Phedon Papamichael ist für stimmige Leinwandbilder berüchtigt (u.a. „Walk The Line“, „Sideways“), die er auch in seiner dritten Regiearbeit „Arcadia Lost“ erneut als filmisches Denkmal auf die Leinwand zaubert. Sein gut aufgelegter Hauptdarsteller Nick Nolte reist darin zu den spirituellen Wurzeln von Papamichaels mystisch anmutender Heimat Griechenland. Kate Connor spürt in ihrem fesselnd erzählten „Fort McCoy“ ebenfalls ihrer deutschen Herkunft nach und beleuchtet einfühlsam ein eher unbekanntes Stück deutsche Geschichte. Die Regisseurin, Autorin und Schauspielerin ist zur Weltpremiere ihres Filmes vor Ort. Außerirdisch gute Stimmung beschwört das Regie-Duo Amber Benson und Adam Busch in ihrer vor Kreativität und Herzlichkeit sprühenden Bürokomödie „Drones“ herauf. Das Zweiergespann spielte sich bereits vor der Kamera mit „Buffy the Vampire Slayer“ in die Herzen seiner Fans. Paul Gordons charmante und feinsinnige Komödie „The Happy Poet“ ist ein wunderbar kleiner zeitgemäßer Film mit einer großen Botschaft: Beharrlichkeit zahlt sich auch in schwierigen Zeiten aus. Nach der Weltpremiere beim SXSW Film Festival feiert Paul Gordon nun seine Deutschlandpremiere in Oldenburg. Konsequent, tabulos und energiegeladen steuert Isild Le Bescos fulminante Regiearbeit „Bas-fonds“ direkt auf den menschlichen Abgrund zu und stellt sämtliche bürgerliche Vorstellungen auf den Kopf. Die Französin wurde bereits zweimal für den César als beste Nachwuchsdarstellerin nominiert und arbeitete u.a. mit Benoît Jacquot zusammen. Yony Leyser nähert sich in seiner international vielfach beachteten Dokumentation „William S. Burroughs: A Man Within“ dem kontroversen Phänomen des paranoiden und legendären Genies der Beat- und Spoken-Word-Ära und zeigt u.a. noch nie veröffentlichte private Filmaufnahmen. Oscar-Preisträger Leon Gast blickt in „Smash His Camera“ hingegen hinter die Linse Star-fixierter Paparazzi und zeichnet das aufregende Leben Ron Galellas nach, der als einer der hartnäckigsten seiner Zunft gilt – Marlon Brandon brach ihm den Kiefer, Jackie Kennedy verklagte ihn.
Das Programm, der Spielplan sowie Bildmaterial sind unter www.filmfest-oldenburg.de veröffentlicht.
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