(openPR) Marken sind die Profilierungsanker im Wettbewerb – so hört man immer häufiger. Aber warum ist das so?
Die Werbeausgaben zu Erreichung der Kunden steigen permanent, da laufend neue Werbe¬kanäle entstehen, aber keine alten verschwinden. Zugleich kommen jährlich zigtausende neue Produkte auf den Markt und die Überflutung des Kunden mit Werbung und Angeboten steigt ins Unermessliche. Die Konsequenz daraus ist, dass die Angebotsvielfalt seine Erinnerung zerstört. Niemand kauft etwas, das er nicht kennt oder an das er sich nicht erinnert. Marken helfen, diesen Konsum-Overload zu überwinden, indem sie die Orientierungslosigkeit reduzieren. Der Mensch ist ein emotionales Wesen und in diesem Sinne zieht er das vor, zu dem er Emo¬tionen entwickeln kann. Aber das kann er nur zu dem ihm Vertrauten, zu dem, was er kennt. Marken helfen der Erinnerung des Konsumenten auf die Beine, sie bringen Bekanntheit und im Verbund dazu Vertrauen. Die wesentlichen Funktionen einer Marke sind damit Orientierung, Vertrauensgewinnung und Kompetenzdemonstration.
Mittelständler können den Wettbewerb nicht über Preiskriege gewinnen- diese sind viel zu kapitalintensiv. Sie können nur auf der Leistungsseite gewinnen – die Leistungsseite heißt Strategie basierend auf Idee und Konzept. Die Leistungsseite heißt aber auch Image, denn das ist es vor allen Dingen, was der Verbraucher sieht – und damit sind es die Emotionen. Aus diesen Bausteinen kann sich eine Marke entwickeln und zu einem Wert für das Unternehmen werden stellt die Ulrich Eggert Consulting, Köln, in ihrer aktuellen Studie „Handel & Marke“ unter www.ulricheggert.de fest.
Die Industrie versucht, ihre Marken im Markt durchzusetzen. Der Handel versucht, sich selbst zur Marke zu machen, sich in den Vordergrund des Begehrens der Kunden zu stellen.
Wenn Industrie und Handel es schaffen, diese ihre beiden Intentionen zu vereinen, indem sie kooperieren, dann werden sie gemeinsam auf der Gewinnerseite stehen. Diese Art der Ko¬operation heißt Vertikalisierung, nämlich die Verbindung der Produktion mit der Handelsstufe und umgekehrt. Man spricht von vorwärts- (Industrie) oder von rückwärtsgerichteter (Handel) Vertikalisierung. Vertikalisierte Unternehmen bilden Systeme – Filialsysteme, Franchisesysteme oder andere Varianten. Es ist festzustellen, dass markengeführte Systeme zu den Siegern im Wettbewerb gehören, während alleinstehende Unternehmen eher Anteile verlieren und allgemein koope¬rierende sich allenfalls im Markt halten. Eine Marke ist letztlich pure Emotion, aber Emotion basiert auf Faszination – und ohne Faszi¬nation wird eine Marke nicht lange im Markt bestehen können. Faszination muss täglich neu erkämpft werden – sei es für eine industrielle Marke, für eine Handelsmarke oder ein Handelsunternehmen selbst als Marke. Wer hier nicht auspasst, kommt in den Teufelskreis des Werte¬verfalls einer Marke – und das endet langfristig im Verlust. Gelingt es jedoch, eine Marke im Markt zu festigen, dann heißt das für den Markeninhaber, dass er höhere Preise im Markt er¬zielen kann und ein stabileres Geschäft erreicht. Es gibt höhere Eintrittsbarrieren gegenüber den Mitbewerbern und die Konsumenten verspüren ein geringeres Einkaufsrisiko. Für die Lieferanten heißt das ebenfalls die Möglichkeit höherer Erträge und für die Mitarbeiter bedeutet das, bei einem interessanteren Arbeitgeber zu arbeiten. Details und kostenlose Downloads/Kurzstudien/Grafiken unter ...




