(openPR) Positives Beispiel für die Region: ÜWAG-Gruppe lässt 34 Mitarbeiter durch IPAF-Trainingscenter der WEMO-tec im sicheren Arbeiten auf Hubarbeitsbühnen schulen.
„Die Verantwortlichen der ÜWAG-Gruppe setzen im Umgang mit Hubarbeitsbühnen auf Sicherheit“, bestätigt Christian Herr. Als Trainer des IPAF-Trainingscenters der WEMO-tec blickt er dabei auf den zurückliegenden März. Insgesamt schulte Herr Herr mit seinem Kollegen Michael Vogel 34 Mitarbeiter der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (ÜWAG) sowie der ÜWAG-Tochterunternehmen SynEnergie GmbH und ÜWAG Verkehrs-GmbH in zwei Gruppen mit jeweils 17 Teilnehmern. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen erfuhren die Teilnehmer alles zum Thema „Sicheres Arbeiten mit Hubarbeitsbühnen“.
„Nach einem Informationstag der WEMO-tec im Bürgerhaus Rothemann im November 2009, der auf große Resonanz stieß, nahm ÜWAG-Netzbetriebskoordinator Jürgen Mihm Kontakt zu uns auf“, berichtet Christian Herr. Gemeinsam entwickelten sie dann das spezielle Schulungskonzept für die 34 Bediener von Arbeitsbühnen. Alle sollten in der Kategorie1B (Lkw-Arbeitsbühnen) geschult werden – und zwar auf ÜWAG-eigenen Bühnen. Die Schulung wurde auf dem Betriebsgelände des führenden osthessischen Energieversorgers in der Daimler-Benz-Straße in Fulda durchgeführt.
Theorie und Praxis
Im theoretischen Teil konnten die Teilnehmer ihre Kenntnisse unter anderem im Bezug auf Sicherheitsbestimmungen, Richtlinien des Arbeitsschutzgesetzes, Verwendung der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und der Nutzung von Bedienungsanleitungen der einzelnen Maschinen auffrischen. Anschließend ging es anderthalb Tage lang in Kleingruppen praktisch zur Sache. Wie wichtig ist der tägliche Sicherheits-Check der Geräte? Worauf muss dabei geachtet werden? Wie funktioniert im Ernstfall das Notablass-System? Was passiert, wenn die PSA nicht korrekt getragen wird? Grundlagen, die jeder Bediener beherrschen sollte. Auch die Analyse möglicher Gefahren am Einsatzort kann entscheidend sein: Wie sieht es mit der Tragfähigkeit des Untergrundes aus? Welcher Sicherheitsabstand zu Böschungen und Abhängen sollte eingehalten werden? Wie lassen sich die Arbeitsbühnen sicher abstützen? – Die IPAF-Trainer wiesen auf alle wesentlichen Sicherheitsaspekte hin.
Am Ende des zweiten Schulungstages stand fest: Die nach DIN ISO 18878 zertifizierte IPAF-Schulung hat ihr Ziel erreicht. Allen Teilnehmern händigten die Ausbilder das Teilnahme-Zertifikat mit Lizenz, den Sicherheitsleitfaden und das Log- Buch aus, ebenso den Führerschein für Arbeitsbühnen – die so genannte PALCard. „Wir hoffen, dass in Zukunft weitere Nutzer von Arbeitsbühnen dem Beispiel der ÜWAG-Gruppe folgen werden. Denn für die Sicherheit am Arbeitsplatz sind die Arbeitgeber verantwortlich“, appelliert Christian Herr.










