(openPR) Der Entwurf für eine mobile Wasseraufbereitung für Entwicklungsländer von Verena Brückner, Absolventin der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, hat es beim internationalen James Dyson Award auf die Shortlist geschafft.
Mit dem Konzept „WaterDonut&UltraPipe“ stellt Verena Brückner ein dezentrales und kostengünstiges Wasseraufbereitungssystem vor, das dabei helfen soll, den Mangel an sauberem Trinkwasser besonders in Entwicklungsländern zu beheben. Es entkeimt verunreinigtes Wasser ohne Strom oder Chemie und besteht aus zwei Einheiten, dem WaterDonut und der UltraPipe. Beide Teile können sowohl eigenständig als auch kombiniert eingesetzt werden. Der WaterDonut nutzt die entkeimende Wirkung der Sonne. Die UltraPipe filtert das Wasser durch eine druckbetriebene Membran.
In der ersten Bewertungsrunde hatte bereits eine Jury von Designexperten das Konzept „WaterDonut&UltraPipe“ von Verena Brückner unter den 74 Einreichungen aus Deutschland unter die Top 10 gewählt.
In der zweiten Bewertungsrunde haben Dyson Ingenieure unter den jeweils 10 besten Einreichungen aus den 18 teilnehmenden Ländern 20 Projekte für die Shortlist ausgewählt. Verena Brückners Einreichung und 19 weitere Projekte kommen nun vor eine internationale Jury, bevor James Dyson am 5. Oktober den Gewinner des diesjährigen James Dyson Award bekannt geben wird.
Der Gewinner des James Dyson Award erhält ein Preisgeld von 10 000 Pfund (etwa 12 000 Euro). Denselben Betrag erhält der Fachbereich des Gewinners.
Verena Brückner zum Einzug auf die Shortlist: „Immer mehr Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser und sind gezwungen, aus purer Not verunreinigtes Wasser zu trinken. Mein Ziel war es, ein Wasseraufbereitungsgerät zu entwickeln, das mit möglichst einfachen und vor allem kostengünstigen Mitteln zuverlässig verunreinigtes Wasser entkeimt.“
Unter den weiteren Nominierungen auf der Shortlist befinden sich unter anderem ein Gerät, das Schwimmwesten 150 Meter weit ins Meer hinausschleudert, eine Rettungsinsel, die frisches Trinkwasser erzeugt, sowie eine Sporttasche, die Geruch und Bakterien mithilfe von UV-Licht entgegenwirkt.
James Dyson erklärt: „Wir suchen nach nützlichen Ideen, die mutiges Denken und einen rigorosen Ansatz zur Lösung eines Problems aufzeigen. Viele der diesjährigen Erfindungen haben echtes Potenzial.“
Der Wettbewerb ist ein gutes Sprungbrett für talentierte angehende Ingenieure und Entwickler. Automist, die siegreiche Innovation des vergangenen Jahres, ist dank der öffentlichen Aufmerksamkeit durch den Wettbewerb jetzt auf dem Markt. Der Zweitplatzierte des vergangenen Jahres ist jetzt bei Dyson als Entwicklungsingenieur beschäftigt.













