(openPR) Niesattacken, tränende Augen, Atembeschwerden. Ja, es ist wieder so weit – Heuschnupfenzeit. Fast jeder siebte Deutsche leidet unter dieser Pollenallergie. Besonders unangenehm sind die Nieser, wenn sie während der Autofahrt kommen, denn auch unsere Fahrzeuge sind alles andere als pollenfrei. Dazu jetzt bei uns im Studio zu Gast/jetzt in unserem Hamburger Studio Stefan Zühlke von der Auto-Bild. Hallo!
Ja, hallo!
Frage:
Wie gefährlich ist eine Pollenallergie für den Autofahrer?
Antwort:
Es ist in der Tat nicht ganz ungefährlich. Wenn man bei Tempo 50 ein Mal niest, bedeutet das gleich 13 Meter Blindflug.
Frage:
Wie hilft die Autoindustrie bei diesem Problem?
Antwort:
Die Industrie stattet ihre neuen Fahrzeuge grundsätzlich mit Pollenfiltern aus. Bei älteren Fahrzeugen lassen sich solche Filter aber auch nachrüsten.
Frage:
Gibt es da Unterschiede bei den Filtern?
Antwort:
Schon die simplen Pollenfilter helfen Allergikern, schnupfenfrei durch den Verkehr zu kommen. Noch besser aber sind Aktivkohle-Filter, denn diese Filter filtern neben den normalen Pollen auch die meisten schädlichen Gase aus der Straßenluft heraus.
Frage:
Wie funktionieren diese Filter eigentlich?
Antwort:
Im Prinzip wie ein Kaffeefilter. Anstatt Kaffee werden da die Pollen herausgefiltert, bevor die Luft in den Innenraum kommt.
Frage:
Wie oft sollten die Filter gewechselt werden?
Antwort:
Also, ein Mal mindestens pro Jahr oder spätestens nach 30 000 Kilometern sollte man diese Filter wechseln. Weil, sie filtern dann zwar noch, aber durch Feuchtigkeit könnten Bakterienherde entstehen, die dann über Bakterien in den Innenraum kommen.
Frage:
Kann ich die Filter auch selbst wechseln oder muss das ein Fachbetrieb machen?
Antwort:
Je nach Autotyp ist das unterschiedlich. Es gibt Fahrzeuge, wo man sich das ohne Probleme selber einbauen kann. Bei komplizierteren Autotypen sollte man das von einem Fachhändler machen lassen. Filter selber kosten ab 8 Euro und der Einbau kommt dann noch dazu.
Das war Stefan Zühlke von der Auto-Bild, vielen Dank und tschüß!
Und tschüß!
Das Studio-Gespräch können Sie als mp3-file unter folgendem Link erreichen:
http://www.audioetage.de/bh/k/index.php?area=1&p=news&newsid=136













