(openPR) Die Website "energie-ohne-zukunft.de" sammelt Unterschriften gegen die Werbe-Kampagne "Energiezukunft für Deutschland". Diese wird unter Führung des BDI von Atom-Industrie und deutschen Industrie-Konzernen durchgeführt. Die Industrie-Kampagne hat zum Ziel, Druck auf die Bundesregierung auszuüben, die Laufzeiten von Atom-Kraftwerken zu verlängern und weiter die Förderung und Verbrennung von Kohle zur Energiegewinnung zu subventionieren.
Gegen dieses Ansinnen wollen sich die Macher der Gegenkampagne wehren. Sie hoffen darauf, dass ihre Website über soziale Medien rasch verbreitet wird und deutlich mehr Unterstützer findet als die teure Kampagne der Industrie. Damit soll die Regierung davon überzeugt werden, dass die Bevölkerung die Interessen der Industrie nicht teilt. Die Entwickler der Website "energie-ohne-zukunft.de" befürchten, dass Angela Merkel sich dem Druck der Industrie beugen und die Laufzeiten verlängern wird "Die Regierung hat in ihrem ersten Jahr mit den Steuervergünstigungen für Hoteliers und dem Abschaffen der paritätischen Beitragssätze bei der Krankenversicherung bereits genug Fehler begangen. Wir setzten auf die Vernunft der Bundeskanzlerin jetzt nicht auch noch eine Fehlentscheidung mit nicht absehbaren Folgen für kommenden Generationen zu treffen. Das gilt es zu verhindern." so die Verantwortlichen von "energie-ohne-zukunft.de"
Hinter dem Projekt stecken mit Niklas Sum und Philipp Schächtele zwei Privatpersonen, die keiner Partei oder Umweltorganisation angehören. Zu dem Projekt hat sie der Ärger über die Kampagne der Industrie motiviert. Mit der Entwicklung der Website wurde am Abend des 20. August begonnen, um schon wenige Stunden später online zu gehen. "Die Industrie setzt weiter auf eine Energie ohne Zukunft. Wir hoffen der Bundesregierung mit unserem Projekt zeigen zu können, dass die Meinung der Industrie von der Bevölkerung nicht geteilt wird." meint Philipp Schächtele (25), der gerade vor seinem Bachlor-Abschluss im Bayreuther Studiengang Philosophy&Economics steht und in einem kleinen Freiburger IT-Unternehmen arbeitet. Der studierte Betriebswirt Niklas Sum (24), der in einem sozialen Internet-Start-Up in Berlin arbeitet, zeigt sich überzeugt, dass seine Website mehr Unterstützer findet als die von der Agentur "Jung von Matt" geplante Kampagne: "Die Argumente sprechen gegen Atom- und Kernenergie. Die Menschen sind nicht bereit der Lobbyarbeit der Atomindustrie weiter Glauben zu schenken."











