(openPR) »Kinder und Jugendliche erhöhen durch die Einnahme von Paracetamol ihr Asthmarisiko um das Doppelte«, so die neuste Schlagzeile, die gerade junge Eltern verunsichert. Gehört Paracetamol doch seit Jahren zur Standardausstattung einer jeden Hausapotheke und insbesondere bei Kleinkindern, neben Ibuprofen, zu den Fiebersenkern überhaupt.
Den Zusammenhang zwischen einem erhöhten Asthmarisiko und Paracetamol wird einer neuen Studie nachgewiesen, bei der mehr als 300.000 Teenager aus 50 Ländern im Alter von 13 und 14 Jahren mit Fragebögen unter anderem nach der Einnahme von Paracetamol befragt wurden.
Die Auswertungen beschreiben einen sichtlichen Zusammenhang zwischen Asthma und der Anwendung mit Paracetamol. Eine gelegentliche Einnahme wurde mit einem um 43 Prozent erhöhten Asthmarisiko assoziiert, ein häufiger Einsatz erhöht das Risiko laut der Studie um den zweieinhalbfachen Faktor.
Die Studie hat jedoch eine Reihe von Einschränkungen und kann nur einen Zusammenhang zwischen Paracetamol und Asthma aufzeigen und nicht ob Paracetamol die Ursache von Asthma ist. Die Forscher der Studie fordern deshalb weitere randomisierte kontrollierte Untersuchungen, ob Kinder nach dem Einsatz von Paracetamol tatsächlich häufiger asthmatische Symptome entwickeln.












