(openPR) Millionen Menschen leiden unter schmerzenden Gelenken, insbesondere den Kniegelenken. Viele davon sind auf Schmerz- und Rheumamittel angewiesen. Ohne diese Helfer wäre ihre Lebensqualität deutlich eingeschränkt. Allerdings sind die verwendeten Schmerzmittel nicht ganz unproblematisch und nicht frei von Nebenwirkungen. Ganz aktuell hat dies dazu geführt, dass das häufig angewendete Paracetamol unter Rezeptpflicht gestellt wird.
Die Nachricht war für Insider keine Überraschung mehr. Ab dem 1. Juli diesen Jahres wird das beliebte Schmerzmittel Paracetamol in Packungen mit mehr als 20 Tabletten à 500mg unter Rezeptpflicht gestellt. Warum? Schon seit langem ist bekannt, dass Paracetamol in hohen Dosen die Leber schädigen kann. Dies hat jetzt zu den bekannten Konsequenzen geführt und erneut viele Rheumatiker verunsichert. Sie fragen sich, ob ihr Schmerz- und Rheumamittel sicher sei und ob es eine möglichst nebenwirkungsfreie Alternative, womöglich natürlichen Ursprungs gäbe. Diese Frage kann weder mit ja noch mit nein beantwortet werden, sondern muss differenziert nach Medikament und Art des Rheumas betrachtet werden. So ist es unzweifelhaft so, dass moderne Entwicklungen im Bereich der Antirheumatika die Rheumatherapie unter Beibehaltung der Wirksamkeit verträglicher gemacht haben. Allerdings können auch neue Risiken auftauchen. So ist es nur verständlich, wenn die Betroffenen nach Alternativen suchen, die einerseits wirksam sind, andererseits aber auch weitgehend frei von Nebenwirkungen sein sollten. Für die 5 Millionen Patienten mit Verschleißrheuma in den Gelenken (Arthrose) in Deutschland sind solche Alternativen bzw. Ergänzungen in Form von Glucosamin und Chondroitinsulfat verfügbar. Eine Vielzahl von Studien zeigt, dass Glucosamin und Chondroitinsulfat die Gelenkschmerzen reduzieren und die Beweglichkeit bei Arthrose fördern können. Die bisher noch nicht ausreichend beantwortete Frage war allerdings, ob diese natürlichen Knorpelschutzstoffe den häufig verwendeten frei verkäuflichen Schmerzmitteln wie Paracetamol und Ibuprofen auch das Wasser reichen können. Diese Frage beantwortet für Paracetamol eine große spanische Studie. Verglichen wurden bei insgesamt 318 Patienten mit Kniegelenk-Arthrose die Wirksamkeit von 1500mg Glusosamin, 3g Paracetamol und Plazebo. Nach 6 Monaten wurden die Arthrose-Symptome im Vergleich zu Plazebo durch Glucosamin statisch signifikant besser gesenkt. Mit Paracetamol wurde dieses Ziel nicht erreicht, obwohl die Tagesdosis 6 Tabletten à 500mg entsprach. Für den Vergleich mit Ibuprofen liegen mehrere Studien vor, aus denen hervorgeht, dass 1500mg Glucosamin gleich gut wirken wie 1200mg Ibuprofen (3 Tabletten à 400mg). Allerdings ist bei Glucosamin auch wie Chondroitinsulfat zu beachten, dass die Wirkung langsam nach mehreren Tagen bis wenigen Wochen Anwendung eintritt. Als Akut-Schmerzmittel sind beide untauglich.
Die zitierten Studien haben gezeigt, dass Natursubstanzen nicht nur wirksam sein können, sondern auch klassischen Arzneimitteln mindestens ebenbürtig sein können, wenn die Dosis stimmt. Als klinisch wirksam haben sich Tagesdosen von 1500mg Glucosamin-Salz und 800mg Chondroitinsulfat erwiesen. Allerdings wird diese Tagesdosis nur von sehr wenigen in Deutschland erhältlichen Produkten erreicht. Das Produkt ArtVitum® ist eines davon. Stellt sich noch die Frage, wie Glusosamin und Chondroitinsulfat nun in den klinisch wirksamen Dosierengen verträglich sind. Die Antwort darauf gibt eine in der Fachzeitschrift „Regulatory Toxicology and Pharmacologiy“ erschienene Arbeit. Die Autoren analysierten alle sicherheitsrelevanten Informationen zu Glucosamin und Chondroitinsulfat mit dem Ergebnis, dass diese Substanzen in den klinisch wirksamen Dosierungen frei von relevanten Nebenwirkungen sind. Die Autoren schlussfolgern, dass die Kombination von Glucosamin und Chondroitinsulfat in klinisch wirksamer Dosis für die Langzeitanwendung bei Arthrose hervorragend geeignet und sicher ist.
Die Firma Navitum Pharma teilt dazu mit, dass eine Kombination aus Glucosamin-HCl und Chondroitinsulfat in der klinisch wirksamen Dosierung in Deutschland unter dem Namen Artvitum® in Apotheken, guten Gesundheitszentren oder direkt bei Navitum Pharma verfügbar ist. Artvitum® entspricht den Kriterien der Evidenz basierten Prävention und wird angeboten zur ergänzenden Behandlung von degenerativen Gelenkerkrankungen wie Kniegelenk-Arthrose. Weitere Informationen unter www.navitum-pharma.com oder Kontaktaufnahme per Mail unter
Quelle:
Herrero-Beaumont G, et al. Arthritis Rheum. 2007 Jan 30;56(2):555-567
Nowlan C et al.; Canadian Family Physician, 2003; 49; 1632-4
Hathcock JN, Shao A. Regul Toxicol Pharmacol. 2007 Feb;47(1):78-83.











