(openPR) Anleger, die sich für Investments in Edelmetalle interessieren, können in einen Metall-Korb investieren und müssen so nicht alle für das Segment vorgesehenen Mittel in ein einzelnes Metall investieren. Die Mehrzahl der Privatanleger beschränkt sich bei Metall-Anlagen auf Gold, weil es das bekannteste aller Edelmetalle ist.
Neben Gold existieren jedoch noch weitere Metalle, die ebenfalls als Schutz gegen Inflation und Krisen genutzt werden können. Von Bedeutung sind insbesondere Silber, Platin und Palladium. Die Streuung der Investments kann auf zwei Wegen erfolgen. Entweder wird in ein Produkt investiert, das einen bestimmten Metallkorb mit einer fixen Gewichtung abbildet. Solche Körbe bestehen meistens zu etwa 50 Prozent aus Gold. Jeweils 20 Prozent der Anlagemittel fließen in Silber und Platin und die restlichen 10 Prozent entfallen auf Palladium.
Die andere Möglichkeit besteht darin, durch ein kombiniertes Investment in Produkte auf einzelne Metalle eine individuelle Gewichtung umzusetzen. Dann kann z.B. der Goldanteil höher oder niedriger angesetzt werden.
In beiden Fällen sollten Anleger sich vergewissern, welche produktspezifischen Risiken mit ihrem Investment verbunden sind und diese durch eine geeignete Auswahl so gering wie möglich halten. Anstelle von klassischen Zertifikaten z.B. Exchange Traded Commodities mit vollständiger physischer Besicherung gewählt werden. Einfache Zertifikate und andere Schuldverschreibungen ohne Besicherung bergen ein Emittentenrisiko: Kann der Emittent seinen Verpflichtungen nicht nachkommen, erleiden Anleger Schaden.
Physisch besicherte ETCs sind sowohl auf Gold als auch Silber sowie Platin und Palladium erhältlich. Sie können fortlaufend und ohne Ausgabeaufschlag gehandelt werden. Die laufenden Gebühren sind meistens moderat und liegen deutlich unter 1 Prozent im Jahr.
Anleger, die sich für einen Edelmetall-Korb entscheiden, sollten vorab grundlegende Informationen über die wirtschaftlichen Eigenschaften aller Metalle einholen. Insbesondere gilt es zu beachten, dass Silber, Platin und Palladium vor einem stärker industriell geprägten Hintergrund betrachtet werden müssen als Gold, woraus sich besondere Risiken (aber auch Chancen) ergeben.











