(openPR) Stevan Paul liest aus „Monsieur, der Hummer und ich. Erzählungen vom Kochen“ im Museum für Kommunikation Berlin
„So hatte ich den Küchenchef noch nie gesehen. Seltsam verändert. Blass sah er aus. Um Jahre gealtert. Er musste Schreckliches erlebt haben. Da draußen. Hinter der Schwingtür.“ Wie fühlt es sich eigentlich an, für Deutschlands prominentesten Restaurantkritiker zu kochen und dabei grandios zu scheitern? Erzählt Paul Bocuse gute Witze? Wie schmeckt Kartoffelsalat aus der Fritteuse? Und warum können die Deutschen nicht grillen?
Diesen und anderen kulinarische Fragen geht Stevan Paul nach in seinem Buch „Monsieur, der Hummer und ich. Erzählungen vom Kochen“, aus dem er am Dienstag, 24. August 2010, um 18.30 Uhr, im Museum für Kommunikation Berlin lesen wird. Mit viel Sinn für Komisches und Hintersinniges nimmt der ehemalige Fernsehkoch die deutsche Koch- und Esskultur unter die Lupe – von verzweifelten Köchen und unberechenbaren Lebensmitteln über Kellner mit Schwimmflügeln bis hin zum Siegeszug der gesamtdeutschen „Bratwurstpalme“. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Stefan Paul (Jahrgang 1969) lebt in Hamburg. Der gelernte Koch arbeitete von 1988 bis 1995 in führenden Häusern der deutschen Gastronomie und ist heute als Foodstylist und Autor für Zeitschriften, Werbeagenturen und Verlage tätig. Von 2004 bis 2006 stand er als Fernsehkoch für das RTL-Mittagsmagazin Punkt 12 vor der Kamera. Unter dem Pseudonym Herr Paulsen betreibt Stevan Paul das Foodblog NutriCulinary.
Die Lesung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „kochen, essen, reden – satt?“, die noch bis zum 29. August 2010 das Essen als soziales und kommunikatives Ereignis beleuchtet.
Monsieur, der Hummer und ich. Erzählungen vom Kochen
Lesung mit Stevan Paul
Dienstag, 24. August 2010, 18.30 Uhr, Eintritt frei
Museum für Kommunikation Berlin
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10117 Berlin
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Über das Unternehmen
Das Museum für Kommunikation Berlin wurde 1872 als erstes Postmuseum der Welt gegründet. Auf Anregung des damaligen Generalpostmeisters Heinrich von Stephan entstand zwischen 1893 und 1898 ein prunkvoller, repräsentativer Bau in der Leipziger Straße/Ecke Mauerstraße, wo das Museum fortan seinen Sitz hatte. Seit seiner Eröffnung durchlief das Haus eine wechselvolle Geschichte: Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Haus geschlossen und in den letzten beiden Kriegsjahren durch Bombentreffer stark beschädigt. 1958 konnte das Museum als Postmuseum der DDR in behelfsmäßig hergerichteten Räumen wieder eröffnet werden. Westberlin gründete 1966 das „Berliner Post- und Fernmeldemuseum“ an der Urania. Nach verschiedenen Umbauetappen, die immer wieder eine Schließung des Ostberliner Museums erforderten, und einer behutsamen Renovierung des Museumsgebäudes nach modernen, denkmalpflegerischen Gesichtspunkten, konnte das Haus schließlich am 17. März 2000 als Museum für Kommunikation Berlin wiedereröffnet werden.
Mit seiner Dauerausstellung macht das Museum die Herkunft, die Entwicklung und die Zukunftsperspektiven der Informationsgesellschaft erleb- und begreifbar. Attraktive Wechselausstellungen richten den Blick auf die unterschiedlichen Aspekte von Kommunikation.
Das Museum für Kommunikation Berlin versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs, der Unterhaltung, kurz der Kommunikation. Im Vordergrund stehen dabei der veränderte Umgang mit Zeichen, Codes und Medien und die daraus entstehenden Veränderungen im privaten wie im öffentlichen Leben. Dabei bietet das Museum auch eine klassische und umfangreiche Sammlung von historischen Objekten. In seiner Schatzkammer präsentiert das Museum kostbare Exponate, allen voran die blaue Mauritius.