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Hohe Beschäftigungseffekte durch niedersächsische Seehäfen

(openPR) Studie ergab rund 41.000 hafenabhängig Beschäftigte in den niedersächsischen Hafenregionen.

Oldenburg, 17.08.2010. Seehäfen stellen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der niedersächsischen Küstenregion dar. Um die regionalwirtschaftlichen Wirkungen der Hafeninvestitionen beurteilen zu können, wurde von Niedersachsen Ports im Frühjahr 2010 ein For-schungsprojekt in Kooperation mit dem Fachbereich Seefahrt der Jade Hochschule ins Leben gerufen. Untersucht wurde die Wirkungskette von Seeverkehrswirtschaft auf die Beschäfti-gung in den Hafenregionen. Die Untersuchung ergab hochgerechnet 41.076 hafenabhängig Beschäftigte. Das sind knapp 7 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den niedersächsischen Hafenregionen. Im prozentualen Vergleich der hafenabhängig Beschäftigten zu der Gesamtheit der Beschäftigten der jeweiligen Regionen liegen Emden, Nordenham und Wilhelmshaven deutlich über dem Durchschnitt. Dabei spielen Windenergie und Im- und Export sowohl von Rohstoffen als auch von Automobilen eine große Rolle.


Grundlage der Ergebnisse bot eine Befragung von insgesamt 952 Unternehmen, von denen es eine Rücklaufquote über 71 Prozent gab. 23.038 hafenabhängig Beschäftigte wurden dabei direkt angegeben, zzgl. 9.152 Beschäftigte bei der Marine ergibt das eine Summe von 32.190. Die knapp 30 Prozent der Unternehmen, die keine Angaben gemacht haben, wurden konser-vativ hochgerechnet und somit das Ergebnis von rund 41.000 hafenabhängig Beschäftigten ermittelt. Die direkten Angaben von 23.038 hafenabhängig Beschäftigten unterteilen sich wie folgt in die Hafenregionen: Brake mit 1.470 (6%), Cuxhaven mit 1.808 (8%), Emden mit 5.687 (25%), Leer mit 519 (2%), Nordenham mit 942 (4%), Oldenburg mit 1.279 (6%), Papenburg mit 3.319 (14%), Stade mit 4.150 (18%) und Wilhelmshaven mit 3.864 (17%). „Dieses Ergeb-nis bestätigt unsere Einschätzung, dass die durch uns und unsere Kunden getätigten Investiti-onen in die Häfen für hohe Beschäftigungseffekte in den Hafenregionen sorgen“, so Dr. Jens-Albert Oppel, Geschäftsführer der Niedersachsenport GmbH & Co. KG.
In der genannten Studie wurden zur Seeverkehrswirtschaft drei Bereiche gezählt, die Seeha-fenverkehrswirtschaft (bspw. Hafenumschlagsunternehmen, Offshore Windenergie, Reederei-en oder maritimer Tourismus), die seehafenbezogene Wirtschaft (bspw. Automobilhersteller, der Import und Export von Rohstoffen, Schiff- und Bootsbauunternehmen) sowie die maritim- und seehafenorientierten Behörden und Institutionen. Die Untersuchung in Kooperation zwi-schen der Jade Hochschule und Niedersachsen Port soll künftig weitergeführt werden. „Wir haben mit dieser Studie einen Anfang gesetzt und wollen das Forschungsprojekt in regelmä-ßigen Abständen wiederholen, um die Beschäftigungsentwicklung kontinuierlich zu beobach-ten“, so Prof. Dr. Klaus Harald Holocher, Jade Hochschule, Fachbereich Seefahrt. Damit auch zukünftig auf der Grundlage valider Daten eine Vergleichbarkeit der Zahlen gegeben ist, wird Prof. Dr. Holocher mit seinen Studenten des Fachbereiches Seefahrt die Befragungen und Auswertungen künftig weiterführen.
Durch Niedersachsen Ports, der landeseigenen Hafengesellschaft, wird das Land Niedersach-sen bis 2012 weitere 250 Mio. Euro in seine Hafeninfrastruktur investieren. Somit ist von einer weiteren positiven Beschäftigungsentwicklung auszugehen.

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