(openPR) Heftige Kritik am Energiekonzern RWE
Berlin, 15. August 2010. Der Energieriese RWE sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt. Selbst in der Versorgerbranche wird die Strompreispolitik von RWE offenbar als „schamlos“ bewertet. Anlass der Unruhe sind die ausgesprochen guten Ergebniszahlen, die der Energieriese Mitte der Woche präsentiert hat.
6,1 Milliarden Euro Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen hat der Konzern nach eigenen Angaben in der ersten Jahreshälfte eingestrichen – gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um satte 22 Prozent! Und das scheint RWE noch nicht zu reichen: Denn erst zum 1. August, keine zwei Wochen vor Bekanntgabe der beachtlichen Gewinnzahlen, hatte RWE bei einer siebenstelligen Anzahl von Haushalten eine heftige Erhöhung des Strompreises für die Grundversorgung vollzogen.
„Das Verhalten von RWE ist eine offene Kampfansage an alle Stromkunden“, kritisiert FlexStrom-Vorstand Robert Mundt das Verhalten des Energieriesen RWE. Der unmittelbare zeitliche Zusammenhang von hohem Unternehmensgewinn und einer zusätzlichen Belastung für die Verbraucher ist nach Auffassung von Mundt „ganz offensichtlich Rendite-getrieben.“
Dabei bezieht sich Robert Mundt auch auf die hohen Vorstandsgehälter beim Energiekonzern RWE: Mit 7,16 Millionen Euro war RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann im letzten Jahr die Nummer zwei der teuersten Dax-Vorstände. Nur Deutsche Bank-Chef Jürgen Ackermann verdiente noch mehr.
Stromkunden sollten sich das Verhalten des Energieriesen nicht gefallen lassen. Schließlich bietet sich allen Haushalts- und Gewerbekunden die Chance, binnen weniger Minuten die Umstellung auf einen günstigen Energieversorger zu veranlassen. Ein schneller, einfacher und unverbindlicher Preisvergleich ist zum Beispiel möglich auf:
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„Kein Verbraucher ist gezwungen, weiter zur Gewinnmaximierung der Energieriesen beizutragen“, sagt FlexStrom-Vorstand Mundt. Der mittelständische Versorger ist einer der wenigen konzernunabhängigen Stromanbieter in Deutschland und bietet oft deutlich günstigere Stromtarife als die Energiekonzerne oder Stadtwerke.





