(openPR) Kaum ein im Internet präsentes Unternehmen kommt heute um eine vernünftige Suchmaschinenoptimierung-SEO seines Auftrittes herum. Wer dieses Thema jedoch “googelt“, stösst auf eine unübersehbare Flut an Vorschlägen und fast schon ideologisch zu nennender Debatten, welche SEO Sinn macht – sprich zu einem hohen Ranking führt – und welche eher Zeitverschwendung ist. Dem Online-Laien kann es hier durchaus schwer fallen zwischen den verschiedenen Perspektiven zu differenzieren. Meist kommt an dieser Stelle die Frage auf, ob es nicht sinnvoller wäre, den gesamten Prozess der Suchmaschinenoptimierung in die Hände von Fachleuten zu legen. Andererseits erkennt jeder Unternehmer, der sich eine Weile mit dem Thema beschäftigt, dass die Suchmaschinenoptimierung als solche kein Hexenwerk ist und mit viel Engagement auch selbst vorgenommen werden kann.
Was ist also die richtige Entscheidung? Suchmaschinenoptimierung-SEO “home-made” oder eine SEO-Agentur?
Von Anfang an sollte man sich im Klaren darüber sein, dass es bei der Suchmaschinenoptimierung zwar einige Tricks und Kniffe gibt, die nicht unmittelbar auf der Hand liegen, aber dass die SEO andererseits keine computertechnische Anwendung ist, die nicht von jedem erlernt werden kann. Die nötige Anleitung, programmiertechnischen Werkzeuge (falls überhaupt zu diesen gegriffen wird) und bestmögliche Ausführung sind frei zugängliche Informationen, die sich jeder selbst im Netz zusammenstellen kann. Eine SEO-Agentur, die anderes behauptet, ist schlicht suspekt. Tatsächlich ist es ein guter Indikator für die Seriosität einer Agentur, wenn sie ihrem potentiellen Kunden nicht das Gefühl gibt, mit der Suchmaschinenoptimierung-SEO seiner Seite eine ungeheuer komplexe, für ihn selbst unter keinen Umständen zu bewältigende Operation zu realisieren. Selbstverständlich ist das durch viel Erfahrung gewonnene Wissen etwas, dass die Agentur ihrem Kunden voraus hat. Grundsätzlich ist dieses jedoch transparent kommunizierbar.
Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sich jede Suchmaschinenoptimierung-SEO an zwei grundsätzlichen Grössen orientiert, die beide öffentlich einsehbar sind: Zum einen an den explizit formulierten Ranking-Kriterien der Suchmaschinen selbst und zum anderen am messbaren Nutzerverhalten der Seitenbesucher und Sucher.
Fast alle grossen Suchmaschinen veröffentlichen, entweder auf ihren eigenen Seiten oder im Kontext anderer Informationsportale, die Algorithmen, nach denen sie funktionieren. Diese lassen sich dann anschliessend in Optimierungsstrategien umformulieren. Jedoch ist die Anzahl dieser Strategien begrenzt und für alle Nutzer identisch – wenn auch oft Meinungsverschiedenheiten über die jeweilige Relevanz der einzelnen Strategien herrschen. Darüber hinaus veröffentlichen die grossen Suchmaschinen ausformulierte Richtlinien für die Webseitenbewertung. Diese haben einen quasi pädagogischen Wert: Die Webseitenersteller sollen dazu angeregt werden hochwertige Seiten zu produzieren, die für Google etc. wiederum für hochwertigen Inhalt ihres Angebotes stehen. Es ist logisch, dass die in diesem Kontext als höherwertige Seiten angesehenen Angebote auch höher gerankt werden. Deshalb werden die inhaltlichen Richtlinien im Eigeninteresse der Suchmaschinen veröffentlicht. Diese beiden Aspekte führen dazu, dass die Einstufungskriterien der Suchmaschinen jedem – und nicht nur SEO-Agenturen – absolut zugänglich sind, und in keinster Weise “Insiderwissen” darstellen.
Dennoch gibt es so etwas wie SEO-Spezialisten, deren Kreativität und Einsicht hinsichtlich Suchmaschinenoptimierung über das hinausgeht, was der Laie aus den Richtlinien der Suchmaschinen selbst herauslesen kann. Doch auch dieses ist zum Grossteil abrufbar. Der Grund für diesen anscheinend grosszügigen Umgang mit dem Wert “Wissen” ist die Tatsache, dass solche Spezialisten meistens davon profitieren, ihr Know-how auf ihren eigenen Webseiten mitzuteilen, die in den meisten Fällen die Form von schnell aktualisierbaren Blogs annehmen. Blogs leben von dem sogenannten Traffic, also der Zahl der Nutzer, der auf ihren Seiten herrscht. Je exklusiver und erfolgsversprechender die SEO-Tipps in einem Blog, desto höher die Zahl seiner Nutzer – und desto profitabler wird dieser für seine Autoren und Betreiber. Und noch ein selbstreferentieller Mechanismus kommt hier zum Tragen: Ein SEO-Blog ist dann in den oberen Rankings der Suchmaschinen vertreten, wenn er originellen und als sinnvoll empfundenen Inhalt bringt.
Wer sich also eine Weile selbst intensiv mit den Anforderungen der Suchmaschinen beschäftigt und ausserdem die besten SEO-Blogs ausfindig macht und abonniert, wird innerhalb eines gewissen Zeitraumes über genug theoretisches SEO-Wissen verfügen, ohne dabei Geld für eine kostspielige Agentur ausgegeben zu haben. Hier liegt nicht umsonst die Betonung auf dem Wort “kostspielig”: Denn eine Betreuung durch eine gute SEO-Agentur ist in keinem Fall billig.
Zunächst ist da der Preis für die einmalige Analyse der bestehenden Seite im Bezug auf ihr momentanes Ranking. Des Weiteren entstehen Kosten für das Optimieren der Seite durch textliche, grafische und programmiertechnische Veränderungen. Und schliesslich fällt ein kontinuierliches Honorar an, mit dem die Seite konstant SEO-betreut wird – dies schliesst ein- und ausgehende Verlinkungen, Library-Listungen etc. mit ein. Natürlich kann man diesen Betreuungsprozess durch die Agentur auch modular in Anspruch nehmen. Die Agentur nimmt beispielsweise die Analyse und eine einmalige Anpassung vor und gibt eine Empfehlung für eine kontinuierliche Optimierung, die der Kunde dann in Eigenregie umsetzen kann. Der Vorteil ist die Kostenersparnis. Der Nachteil liegt klar darin, dass bei nicht erfolgter Verbesserung der Rankingergebnisse die Agentur jede Schuld von sich weisen kann. Oft allerdings hat das Unternehmen gar nicht die Wahl die Aufgaben zu splitten, sondern ist dazu verpflichtet, da es sonst den Zugang zu sensiblen Firmendaten weitergeben müsste.
Auch im Falle einer kompletten Betreuung werden jedoch die wenigsten Agenturen eine Erfolgsgarantie zu geben bereit sein. Insofern ist es schlussendlich eine Frage des Abwägens zwischen zu investierender Zeit, vorhandenem Budget und Sicherheitserwägungen. Sicher ist eines: Viele Dienstleister nennen sich SEO-Agentur, nicht zuletzt weil es eine völlig ungeschützte Bezeichnung ist, doch die meisten davon stehen schlicht für hinausgeworfenes Geld. Nimmt man sich allerdings eine gute Agentur mit ausgezeichneten und transparenten Referenzen, kann das letztendlich zu einem deutlichen Umsatzplus und einer gestiegenen Markenbekanntheit führen.








