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BRENNSTOFFSPIEGEL: Rohölpreise stürzen ab

12.08.201011:04 UhrEnergie & Umwelt
Bild: BRENNSTOFFSPIEGEL: Rohölpreise stürzen ab

(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nach den gestrigen starken Verlusten von deutlich über zwei US-Dollar je Barrel gaben die Rohölpreise heute morgen zum Teil weiter nach. Vor allem die US-Ölbestände, die gestern vom Department of Energy (DOE) veröffentlicht wurden, drückten die Preise. Das DOE bestätigte zwar hohe Abbauten bei den Rohölbeständen um knapp drei Millionen Barrel. Dem gegenüber stehen jedoch deutlich höhere Aufbauten bei Mitteldestillaten (+ 3,456 Millionen Barrel) und Benzin (+ 0,409 Millionen Barrel). Dies weist eindeutig auf eine gesunkene Nachfrage in Folge der sehr schwachen US-Konjunktur hin, was gestern auch durch das unerwartet hohe US-Handelsbilanz-Defizit von 49,9 Milliarden Dollar bestätigt wurde. Diese Fakten lösten eine wahre Verkaufsorgie an den Warenterminbörsen in New York und London aus. Mit 77,54 Dollar für das Barrel US- Leichtöl (WTI) und 77,01 Dollar für Nordseeöl (Brent) sind beide Sorten so günstig wie seit dem 28. Juli 2010 nicht mehr. Heizölverbraucher in Deutschland können heute mit sinkenden Preisen rechnen. Allerdings wird diese erfreuliche Tendenz durch einen wieder schwächeren Euro abgebremst. . Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website www.brennstoffspiegel.de.

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