(openPR) Im September 2010 nimmt das Nachrichtenportal MiGAZIN die Arbeit wieder auf. Mit einem frischen Design und einer konzeptionellen Überarbeitung wollen die Initiatoren an den Start gehen. „Wir haben großen Wert auf Übersichtlichkeit und Leserfreundlichkeit gelegt. Die für MiGAZIN typischen Elemente wurden aber beibehalten. Die Leser werden sich auf Anhieb in einer gewohnten aber frischen Umgebung wiederfinden“, so Chefredakteur Ekrem Senol.
„Informativ“, „unabhängig“ und „kein Mainstream“, sind die Ankündigungen für den Relaunch. Am bisher erfolgreichen Konzept möchte man festhalten. Die Themenwahl orientiert sich wie gewohnt an den Interessen der Menschen mit Migrationshintergrund - unabhängig von Herkunft, Sprache, Religion oder Ethnie. Senol weiter: „Das mag auf den ersten Blick befremdlich wirken für ein Magazin, das in erster Linie die Aufnahmegesellschaft ansprechen möchte. Die Erfahrung zeigt aber, dass eben diese Inhalte einen entzerten Blick auf Menschen mit Migrationshintergrund gewährleisten und deutschstämmige Leser hier besonders interessiert. Für uns ist das der Schlüssel zum Erfolg: Integration in beide Richtungen. Auch die Aufnahmegesellschaft muss einen Einblick in die Gedankenwelt der nichtdeutschstämmigen Mitbürger bekommen. Nur so kann gegenseitiges Verständnis gefördert werden“.
Der Neustart war nach der Schließung des MiGAZIN im Mai 2010 zur Pflicht geworden. „Wir wussten schon immer, dass dieses Medium eine ganz besondere Aufgabe erfüllt. Die Reaktionen nach der Schließung haben uns aber erneut vor Augen geführt, wie wichtig MiGAZIN ist. Nachrichten aus einer anderen Perspektive, mit Sorgfalt aufbereitet von Autoren, die auch aus eigener Erfahrung schöpfen und wissen, was von Interesse ist. Diese Authentizität wollen wir auch künftig beibehalten.“
Und um Probleme zu vermeiden, die zur zwischenzeitlichen Schließung des MiGAZIN geführt haben, waren einige Umstellungen nötig. Ab dem Relaunch im September 2010 werden auf MiGAZIN Anzeigenflächen für Werbebanner angeboten. „In der Vergangenheit mussten wir zahlreiche Anfragen wegen den strengen Gemeinnützigkeit-Auflagen ablehnen. So haben wir uns gegen den eingetragenen Verein und für ein Gewerbe entschieden. Am gemeinnützigen Charakter des MiGAZIN wird sich aber nichts ändern“, so MiGAZIN-Chefredakteur Ekrem Senol.










