(openPR) Zu einem Gedankenaustausch traf sich der Vorstand der Wirtschaftsjunioren Bamberg (WJ) mit Oberbürgermeister Andreas Starke, Landrat Dr. Günther Denzler und Konrad Gottschall, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Bamberg. Im Mittelpunkt der Diskussion im Rahmen eines Arbeitsfrühstücks im Restaurant Messerschmitt standen die Weiterentwicklung des Wirtschaftsraumes Bamberg und die künftige demografische Entwicklung und den damit verbundenen Herausforderungen.
Demografie als Chance
Als Herausforderungen für die kommenden Jahre bezeichnete Denzler die demografische Entwicklung, die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Bamberg und Hallstadt im Gewerbegebiet Laubanger, den Klimaschutz und die Breitbandversorgung. Gottschall sieht in der demografischen Entwicklung aber auch eine Chance für Bamberg. WJ-Präsidentin Nina Melzer wies darauf hin, dass der durchaus begrüßenswerte Zuzug Älterer leider auch zu einer Verknappung und Verteuerung von Wohnraum für junge Familien führe. Die Stadt versuche dem entgegenzuwirken, so Starke, indem neuer Wohnraum geschaffen werde. Auch der Landkreis nehme sich dieses Themas an, so Denzler. So werde ein Generationenbeauftragter eingestellt, damit der Landkreis seine Familienfreundlichkeit weiter ausbauen könne.
Strukturwandel begegnen
Aus Sicht von WJ-Vorstandsmitglied Rüdiger Elflein werde sich der Strukturwandel weiter fortsetzen: "Wir haben die Schwelle von der Industrie- in die Dienstleistungsgesellschaft längst überschritten." Auf seine Frage, wie dieser Strukturwandel begleitet werden könne, verweist der Oberbürgermeister darauf, dass die Politik diese Entwicklung nicht direkt beeinflussen könne. "Sehr wohl können wir aber Rahmenbedingungen schaffen, um den kontinuierlichen Wandel zu begleiten." Dies könne einerseits etwa über ein entsprechendes Gewerbeflächenmanagement erfolgen, oder aber vor allem, "…indem wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessern." Starke verweist dabei etwa auf die im Jahr 2010 neu geschaffenen Krippenplätze. "Wir sind für jeden Vorschlag bei der Unterstützung der Wirtschaft offen", so Denzler.
Starke betont, dass es nebensächlich sei, ob neue Arbeitsplätze in der Stadt oder im Landkreis entstehen: "Wichtig ist, dass wir das Unternehmen oder den Existenzgründer von den Vorteilen des Wirtschaftsraumes Bamberg überzeugen."
Die Teilnehmer des Gesprächs waren sich einig, sich künftig regelmäßig auszutauschen.
Die Wirtschaftsjunioren Bamberg sind der regionale Verband junger Unternehmer und Personen in Führungsposition. Diese sind wiederum eingebettet in die bundesweite Organisation Wirtschaftsjunioren Deutschland und Junior Chamber International, dem größten Netzwerk junger Führungskräfte überhaupt.
Ansprechpartner:
Nina Melzer (Präsidentin der WJ Bamberg)
Tel. 0951/61194
nina.melzer @ melzer-architekten.de
Peter Belina (Geschäftsführer der WJ Oberfranken)
Tel. 0951/918 20 366
belina @ bayreuth.ihk.de












