(openPR) Es ging im Rahmen des Tramperprojektes bereits per Anhalter mit Schiffen von Cuxhaven nach Dortmund. Es ging bereits als Biketramper auf Motorrädern quer durch Deutschland von Aurich nach Passau.
Jetzt allerdings gehen die Pferde mit dem Dortmunder Journalist und Autor offensichtlich ganz durch: Mit einem Ponysulky wird er per Anhalter über Land von Dortmund nach Oldenburg reisen.
Die Regeln sind auch bei diesem Projekt ähnlich hart wie das Hufeisen am Fuß ein Haflingers: Der Tramper darf alles vor den Sulky spannen, was keinen Motor hat - ob Ponys, Fußgänger, Radfahrer oder Schlittenhunde. Hauptsache, jemand zieht ihn mit dem Sulky weiter Richtung Norden. Kürzere Strecken darf der Tramper auch auf Schusters Rappen zurücklegen; verboten ist allerdings der Transport auf Hängern oder Lieferwagen – außer, wenn der Sulky nicht mehr fahrtüchtig ist und in eine Werkstatt muss.
Hotels scheiden erst einmal als Übernachtungsmöglichkeiten aus. Schließlich muss der Sulky nachts sicher untergebracht werden und Doppelzimmer mit Sulky sind vermutlich mehr als rar gesät. Also bleiben eher landwirtschaftliche Betriebe und Reiterhöfe. Wie es sich für einen Tramper (engl. = Wanderarbeiter) gehört, müssen die Übernachtungen verdient werden, wie auch immer.
Auch bei dieser Reise wird der Improvisationsfaktor wieder einmal bei 100 liegen; schließlich muss sich der Sulkytramper teilweise im Minutentakt wechselnden Situationen und Herausforderungen stellen. Eines ist sicherlich im Vorfeld bereits klar: Es wird spannend. Wie das Ganze funktionieren soll? Weiß niemand. Woher auch? Hat ja vorher noch niemand versucht.
Der Start soll etwa Mitte August in Dortmund erfolgen. Unterstützung bekommt das Projekt dabei von Reitsport PFIFF und vom Expeditionsboxhersteller Zarges.
Die Reise wird – wie auch bereits bei Biketramper – online im Netz auf der neuen Projektseite zu verfolgen sein:
www.dertramper.de











