(openPR) „Zwei Themen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Kommunikation im Social Web.“, hat der Markenexperte Klaas Kramer beobachtet: „Erstens die Berichterstattung über Social Media selbst. Und zweitens die oft gehörte Meinung, dass Agenturen es einfach nicht kapieren, wie Markenkommunikation im Social Web funktioniert. Letzteres stimmt zum Glück so nicht. Wahr ist aber, dass die Agenturen immer noch erheblichen Nachholbedarf haben, damit sie vom Kanalbeschicker zum Sinnstifter werden können.“
Das Phänomen Marke im Social Web
Klaas Kramer hat sich für sein demnächst erscheinendes Buch über die von ihm selbst entwickelte „Souveräne Markenführung“ ausführlich mit dem Phänomen Marke im neuen Internetzeitalter befasst: „Fast alle Firmen haben das gleiche Problem. Sie erleben einen massiven Kontrollverlust über ihre Marken und deren Bild in der Öffentlichkeit.“
Social Media, virtuell unterstützte und dadurch vielfach verstärkte Mundpropaganda sowie Markenpiraterie trügen dazu bei. Anstrengungen, die Kontrolle zurückzugewinnen, bewirkten das Gegenteil und hätten oft fatale Folgen für die Unternehmen. Hier seien die Agenturen mehr denn je gefragt, so Kramer: „Denn die Menschen dort haben Marken-Know-how und damit die besten Voraussetzungen um sich die aktuellen Trends zu Nutze zu machen.“
Pragmatisch gegen den Perfektionismus
Aus Beobachtungen und Erkenntnissen, die der Markenexperte für sein Buch und in der eigenen Arbeit im Bereich Markenführung gewonnen hat, entwickelte er daher ein spezielles Konzept für Werbe- und PR-Agenturen. In einem eintägigen Workshop vermittelt er Geschäftsführern, Konzeptionern und Kundenberatern pragmatische Modelle und Methoden für die erfolgreiche Markenführung im Social Web.
„Ich bin davon überzeugt, dass der Perfektionismus integrierter Kommunikation heutzutage in die Irre führt. Es kann aber gelingen, doch wieder Einfluss auf Entwicklungen zu nehmen, die ohnehin nicht aufzuhalten sind.“ Dazu entschlüsselt Kramer die subversiven Methoden der Brand Hacker und führt vor, wie Marken sie sich zu Nutze machen können.
„Keine Konkurrenz, sondern Multiplikator“
Workshop-Teilnehmer berichten davon, wie ihr intuitives Wissen einen klaren Ausdruck gefunden habe und sich somit wirksam für die Arbeit mit dem Kunden entfalten könne. Kramer will mit seiner Methode wichtige Unterstützungsarbeit leisten: „Damit die Agenturen den Sprung in das nächste Internetzeitalter schaffen, ist es wichtig, dass sich die neuen Erkenntnisse so schnell wie möglich verbreiten. Dazu sollen auch mein Blog, das neue Buch und meine Aktivitäten auf Twitter und Facebook beitragen.“
Er selbst versteht sich vor allem als Multiplikator. Daher trägt er das Prinzip nicht direkt an die Markenführer, sondern an diejenigen, die sie beraten: „Es ist mir wichtig, den Agenturen klarzumachen, dass ich keine Konkurrenz für sie bin, sondern sie in ihrer Arbeit unterstütze.“









