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Kündigungswelle bei den Krankenkassen

(openPR) Heilbronn, 2. August 2010. Nach jüngsten Medienberichten wechselten im ersten Halbjahr 2010 hunderttausend gesetzlich Versicherte wegen der Erhebung von Zusatzbeiträgen ihre Krankenkassen. Die KKH-Allianz meldete sogar erstmals Kündigungen von Rentnern und Hartz IV-Empfängern.

"Das ist aus Sicht der Versicherten angesichts der höheren Kosten durchaus verständlich, zumal die Leistungen nach einem Wechsel nicht schlechter sein müssen", meint Siegfried Karle, Präsident der Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V.

Der Verein stellt dies im Rahmen seines angebotenen Kostensparchecks immer häufiger fest. Wie vor jedem Wechsel sollten die Leistungen der in Frage kommenden Anbieter unbedingt verglichen werden. Wechselwilligen stellt die Verbraucherorganisation auf ihrer Internetseite unter www.geldundverbraucher.de in der Rubrik Gratis-Tipps bis Ende August einen kostenlosen Vergleichsrechner zur Verfügung.

Seit Juli 2009 zahlen die gesetzlich Krankenversicherten seit der Einführung des Gesundheitsfonds einen Einheitsbeitrag von 14,9 Prozent, davon trägt der Arbeitgeber sieben Prozent. Versicherte von z. B. DAK, der Deutschen BKK und KKH Allianz zahlen jedoch seit Anfang 2010 höhere Beiträge. Schätzungsweise 10 Millionen der 51,5 Millionen Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherungen sind davon betroffen.

Monatlich 8 Euro bis 37,50 Euro mehr verlangen die Kassen von ihren Versicherten zusätzlich. Allerdings werden von einigen Krankenkassen im Jahr 2010 keine Zusatzbeiträge erhoben - im Gegenteil, sie bieten sogar Prämienrückzahlungen an. Damit erhöht sich derzeit die Beitragsdifferenz zwischen den teuersten und günstigsten Kassen auf bis zu 522 Euro im Jahr. Jedem gesetzlich krankenversicherten Mitglied steht bei einer Erhebung des Zusatzbeitrages ein außerordentliches Kündigungsrecht zu.

Mehr Informationen zum Thema bietet das Infoblatt "Spartipp Krankenkassen-Wechsel- Einsparungen bis über 500 Euro pro Jahr möglich". Es kann kostenlos bis Ende August unter dem Stichwort "Krankenkassenwechsel-Tipps" bei der GELD UND VERBRAUCHER e. V. (GVI) Neckargartacher Str. 90, 74080 Heilbronn, Tel. (0 71 31) 91 33 2-0, Fax: (07131) 91 33 2-119 oder per E-Mail E-Mail anfordert werden.

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