(openPR) Wer vor zwanzig Jahren vom Auto der Zukunft sprach, der schwärmte von Abstandswarnern, Sitzheizungen und Airbags für Beifahrer. Dass uns heutzutage kleine Mini-Computer mit Satellitenunterstützung zuverlässig ans Ziel navigieren, war in den achtziger Jahren überhaupt nicht vorstellbar. Mittlerweile ist klar, dass auch der Computer aus dem Auto von morgen nicht mehr wegzudenken ist. So wie heute ein GPS-System in den Fahrzeugen Normalität geworden ist, so wird in spätestens 10 Jahren die bekannte Computer-Tastatur zur Standardausstattung von Neuwagen gehören. Mit dem Auto der Zukunft hat sich Auto-Bild-Redakteur Stefan Szych beschäftigt. Er ist jetzt bei uns zu Gast im Studio/mit ihm sind wir jetzt per Leitung verbunden. Hallo!
Hallo!
Frage:
Wie sieht das vernetzte Auto der Zukunft aus?
Antwort:
Das Auto der Zukunft wird alles können, was man zu Hause sonst auch kann. Nur, man kann es unterwegs machen, zum Beispiel Konzertkarten buchen, man kann einkaufen über das Internet. Man kann aber dieses Auto auch mit der Werkstatt verbinden und nachgucken lassen, ob etwas kaputt ist oder wie man es reparieren kann.
Frage:
Wer braucht das denn und wofür?
Antwort:
Das wird irgendwann alles dann nötig sein, wenn die Autos immer mehr Elektronik haben und zum Beispiel eine Reparatur durch Überspielen von neuer Software möglich wird. Da fällt irgendein Steuergerät aus. Das Auto meldet der Vertragswerkstatt, aha, Fehler sowieso, Nr. 33, und dann weiß der Computer, das Auto braucht die Software Nr. 34 und überspielt die per besonders codierter Datenleitung ins Auto. Dort aktiviert sich das Programm und das Auto ist wieder repariert.
Frage:
Wie lange müssen wir auf diese Multimedia-Cars noch warten?
Antwort:
Also dieses Auto, das sich selbst oder das aus der Ferne repariert wird, da spielen die Autohersteller jetzt teilweise schon in ihren Werkstätten mit. Aber für den freien Markt wird das noch, denke ich mal, 10 Jahre, 15 Jahre dauern. Aber diese ganze Entwicklung, die jetzt beginnt, die ist schon ziemlich spannend, weil sich jetzt gerade herausbildet, was für eine gemeinsame Plattform, also Daten und Chips nötig sind, und wie das alles gehen wird. Was das kosten wird, das steht in den Sternen. Wenn man sich die Entwicklung der Computer anguckt, hätte man nie gedacht, dass man für 300 Euro heute einen Computer bekommt, der so groß ist wie eine Brieftasche.
Das war Stefan Szych von der Auto-Bild, vielen Dank!
Bitte sehr!
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