(openPR) Georgsmarienhütte, Ramat Hasharon / Am Freitag begrüßte Bürgermeister Heinz Lunte eine 20-köpfige Jugendgruppe aus der israelischen Partnerstadt Ramat Hasharon. Die Jugendlichen sind vom 19. - 30. Juli in Georgsmarienhütter Gastfamilien untergebracht. Es erwartet sie ein umfangreiches Besichtigungs- und Freizeitprogramm.
Neben dem Besuch von regionalen Sehnswürdigkeiten, stehen eine Wattwanderung zur Nordseeinsel Baltrum, eine Fahrt in den Freizeitpark Soltau sowie eine 3-Tages-Fahrt nach Berlin auf dem Programm. Darüber hinaus wird die Gedenkstätte Bergen-Belsen besucht.
Bürgermeister Heinz Lunte freute sich, die "Freunde" aus Israel bei "israelischem Wetter" begrüßen zu dürfen. Er stellte fest, dass die Freundschaft zwischen den Partnerstädten Ramat Hasharon und Georgsmarienhütte mit den Jahren immer enger geworden sei. So könne man mittlerweile auch heftig miteinander diskutieren. Er hob auch die besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel hervor. Deshalb sei auch der Besuch in der Gedenkstätte Bergen-Belsen ein so wichtiger Programmpunkt. "Wir stehen in der Verantwortung und wir stellen uns der Verantwortung", so Lunte. Sein Wunsch für die Zukunft sei Frieden für Israel und die Nachbarstaaten, auch wenn es im Augenblick nicht danach aussähe.
Heim Dayan - Leiter der Delegation aus Ramat Hasharon - musste zunächst Bürgermeister Lunte mit einem Schmunzeln widersprechen: "Wir kommen nicht zu Freunden Herr Bürgermeister, sondern zur Familie". Er berichtete, dass der Besuch in Georgsmarienhütte unter den Jugendlichen in Ramat Hasharon sehr beliebt sei und die Plätze heiß begehrt wären. Aus diesem Grund versicherte Dayan im Namen des Bürgermeisters von Ramat Hasharon auch, dass, unabhängig von der finanziellen Situation oder der Sicherheitslage, jedes Jahr ein Ausstausch mit Georgsmarienhütte stattfinden wird.
Darüber hinaus bedankte sich Haim Dayan bei den Gastfamilien und insbesondere bei Herrn Lunte, dessen Einsatz er sehr schätze und nicht für selbstverständlich halte. Das größte Dankeschön bekamen die GMHütter Organisatorinnen der Jugendbegegnung - Anna-Maria Meyer und Martina Möllenkamp - ohne die nichts gehen würde.
Als nächstest sprach Jacob Korezky - Stadtratsmitglied in Ramat Hasharon - der selbst als Jugendlicher in den 80er Jahren im Rahmen der Jugendbegegnung in GMHütte zu Gast war. Er bedankte sich ebenfalls für die Gastfreundschaft der Gastfamilien und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Georgsmarienhütte.
Außerdem wies Herr Korezky auf den Gegenbesuch der Jugendlichen aus Georgsmarienhütte im nächsten Jahr hin.
Im April wird gemeinsam in Ramat Hasharon das Pessach-Fest gefeiert. Dieses Fest sei für die Israelis von besonderer symbolischer Bedeutung, da es sich um das Freiheitsfest handelt, so Korezky. Sein Dankesrede beendete er auf deutsch mit dem Satz: "Ich liebe Georgsmarienhütte".
Bevor sich die Besuchergruppe aus der Partnerstadt abschließend in das Goldene Buch der Stadt Georgsmarienhütte eintragen konnte, wurde als Gastgeschenk eine Geldbörse mit der israelischen und deutschen Flagge, als Symbol für die Freundschaft zwischen Deutschland und Israel sowie Georgsmarienhütte und Ramat Hasharon verteilt. http://huette-online.com










