(openPR) Ein altes Sprichwort lautet: "Wenn Mann und Frau auch auf dem gleichen Kissen schlafen, so haben sie doch unterschiedliche Träume."
Sommer, Sonne, Ferien: Und endlich in den wohlverdienten Urlaub!
Alles ist so schön geplant worden.
Je weiter weg, desto besser. Je teurer der Urlaub, desto höher die Erwartungen. Studien jedoch belegen, dass etwa ein Drittel der Scheidungen nach einem gemeinsamen Urlaub beantragt werden.
Dieses Ergebnis ist für Lebensberater und Psychologen nicht erstaunlich. Während Paare im Alltag nur durchschnittlich einige Minuten miteinander reden, sind sie in der Urlaubszeit rund um die Uhr füreinander da. Da kann es schnell passieren, dass der Gesprächstoff versiegt. Beide Partner haben sich nichts mehr zu sagen.
Zehn Prozent der Paare bereuen es, mit dem (Ehe-) Partner oder mit dem Freund/der Freundin in den gemeinsamen Urlaub gefahren zu sein. Sie will ausgiebig Sport treiben, er will an sich nur faulenzen. Er möchte jeden Abend abtanzen, Sie möchte einfach früh ins Bett um zu regenerieren.
Auf den Urlaub haben beide sich das ganze Jahr gefreut. Alle Wünsche und Hoffnungen, die das ganze Jahr über nicht verwirklicht werden konnten, sollen in den wenigen Urlaubswochen erfüllt werden. Der Anspruch an den Urlaub ist somit sehr hoch. Der Anspruch kann kaum befriedigt werden. Konflikte treten auf.
Scheidung.de zeigt, wie der Urlaub gelingen kann, ohne dass es immer heißen muss: Erst Urlaub – dann Scheidung.
1. Überlegen Sie vorher, wie Sie als Paar den Urlaub gestalten möchten. Will Sie den ganzen Tag an den Strand, er aber auf Entdeckungsreise gehen, so sind Konflikte vorprogrammiert.
2. Muten Sie sich nicht zuviel zu. Eher unsportliche Menschen planen eine mehrtätige Fahrradtour. Was am Anfang noch schön ist, wird mit der Zeit zur reinen Quälerei. Es kommt zu Spannungen, zu Cliquenbildung und jeder ist froh, dass die Fahrradtour endlich vorbei ist. Und schon wird fürs nächste Jahr eine andere vielleicht noch anspruchsvollere Tour geplant... .
3. Haben Sie keine überzogenen Erwartungen in den gemeinsamen Urlaub. Je „normaler“ Sie den Urlaub genießen können, desto erholsamer ist er. Vermeiden Sie Übertreibungen aller Art, hören Sie auf Ihren Körper und orientieren Sie sich am gesunden Mittelmaß.
4. Wenn Sie sehr verschieden sind, dann wird es naturgemäß schwierig, sich bei vielen verschieden Entscheidungen zu einigen. Hier ist es ganz wichtig, sich konstruktiv auszutauschen und dem Anderen Freiräume zuzugestehen.
5. Der bekannte Satz „je teurer, desto schöner muss der Urlaub werden“, führt direkt in die Sackgasse. Familien mit Kleinkindern wollen unbedingt die große Kanada-Tour auf sich nehmen. Dabei wären die Kleinkinder bestens bei Oma und Opa im Garten mit Freibad und tollem Essen aufgehoben.










