(openPR) Mehr als dreißig Konzerte • Rotterdam Philharmonic Orchestra • MariinskyTheater • Henschel Quartett • Zefiro Torna • European Camerata • B’Rock • Jean-Guihen Queyras • Philippe Graffin • u. v. a.
Vom 2. bis 10. September steht das 15. Rotterdam Philharmonic Gergiev Festival im Zeichen des Rotterdamer Wiederaufbaus. Genau siebzig Jahre nach dem Bombardement besinnt sich das Festival auf das Erstehen der Stadt aus ihrer Asche. Valery Gergiev und das Rotterdam Philharmonic haben dazu international renommierteste Orchester, Chöre und Solisten eingeladen. Das Programm umfasst mehr als dreißig Konzerte u. a. Mariinsky Theater, Zefiro Torna, Henschel Quartett, European Camerata, B’Rock, Jean-Guihen Queyras, Philippe Graffin und viele andere.
Der künstlerische Leiter Valery Gergiev nimmt eine Schlüsselstellung ein. Zum 15. Jubiläum spielt unter seinem Dirigat u. a. das Rotterdam Philharmonic Tschaikowskys „Pathétique“ und Schostakowitschs „Achte Symphonie“. Außerdem wird er mehrfach mit dem Chor und Orchester und Solisten des Mariinsky Theaters zu erleben sein, u. a. in Mahlers Achter Symphonie und in der niederländischen Erstaufführung von Rodion Shchedrins Oper „The Enchanted Wanderer“. Mahlers Zweite Symphonie „Auferstehung“ mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter der Leitung seines Chefdirigenten Yannick Nézet-Séguin beschließt das Festival.
Internationale Drehscheibe
In mehr als dreißig verschiedenen Konzerten spannt das 15. Gergiev Festival den Bogen vom Solorecital zur Oper und von mittelalterlichen Liedern zur zeitgenössischen Musik. „Es ist nicht nur ein sehr breit gefächertes Programm“, so der Festivaldirektor Hans Waege, „auch qualitativ hat dieses Festival ein außerordentlich hohes Niveau. Mit Künstlern wie Jean-Guihen Queyras, Philippe Graffin, B’Rock, dem Henschel Quartett und der European Camerata warten wir mit einer imponierenden Liste an Musikern von Weltrang auf. Alle reflektieren auf eigene Weise das Thema von Zerstörung und Wiederaufbau – zwei Seiten der gleichen Medaille – das sich wie ein roter Faden durch das Festival zieht. Dies ist von besonderer Bedeutung für die Stadt Rotterdam, wo wir in diesem Jahr gerade an das Bombardement von 1940 zurückdenken.“
„Discoveries“ – Entdeckungen
Ein besonderer Schwerpunkt im Festivalprogramm ist die Konzertreihe „Discoveries“ – die Entdeckung ungewöhnlicher Kombinationen: Das Barockensemble B’Rock begleitet die Tänzerin und Choreografin Claire Croizé. Das Ensemble Zefiro Torna stellt mittelalterlichen Liedern Chansons von George Brassens gegenüber. Das Rubens Quartett begegnet des Nachts dem Dichter des Vaterlandes, Ramsey Nasr. Weitere Mitwirkende der „Discoveries“ sind Cora Burggraaf, Hayo Boerema, Edicson Ruiz, Patrick Demenga, Gordan Nicolic und 440 Hz Strings Rotterdam, Denis Matsuev, Bertrand Chamayou, Guy Livingston, Joey Roukens, Jelger Blanken, Tomoko Takahashi und Danusha Waskiewicz. Zum Festivalprogramm gehören außerdem zahlreiche Filmvorführungen, Kinderkonzerte und Plattformen zur Nachwuchsförderung.
Highlights
2. Sept.: Rotterdam Philharmonic / Gergiev: u. a. Tschaikowsky Sechste Symphonie
3. Sept.: Eröffnungskonzert Rotterdam Philharmonic / Gergiev: u. a. Schostakowitsch Achte Symphonie
4. Sept.: Solisten, Chor und Orchester Mariinsky Theater / Gergiev: Mahler Achte Symphonie
5. Sept.: Oper, Solisten Chor und Orchester Mariinsky Theater / Gergiev: „The Enchanted Wanderer“
6. Sept.: European Camerata: Gesualdo, Schostakowitsch, Mahler und Britten
7. Sept.: Konzert in der Laurenzkirche Hayo Boerema, Henschel Quartett, Cora Burggraaf u. a.
8. Sept.: Tanz B’Rock und Claire Croizé: Vor Deinem Thron (Uraufführung)
9. Sept.: Zefiro Torna. O Monde Aveugle! (Niederländische Erstaufführung)
10. Sept.: Schlusskonzert Rotterdam Philharmonic / Nézet-Séguin: Mahler Zweite Symphonie
www.gergievfestival.nl










