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Bundesverband Junger Unternehmer (BJU): Basislohn statt Mindestlohn

19.04.200515:32 UhrVereine & Verbände

(openPR) Berlin, den 19.04.05. Der Bundesverband Junger Unternehmer (BJU) begrüßt den Vorschlag allgemeiner Mindestlöhne als Aufbruch des Tarifkartells in Deutschland. Der BJU schlägt in diesem Zusammenhang einen Basislohn von 3,50 Euro vor. „Damit wäre sichergestellt, dass ein Mindestlohn nicht marktverzerrend wirkt: Arbeitgeber hätten damit ausreichend Spielraum, um endlich in Deutschland auch wieder gering qualifizierten Arbeitnehmern eine Chance zu geben und zu beschäftigen“, so die die BJU-Bundesvorsitzende Karoline Beck.



Das Entsendegesetz im Baugewerbe sei ein abschreckendes Beispiel, da hier ein Mindestlohn nicht nach Markterfordernissen sondern nach den Wünschen der Lohnkartelle entstanden sei und innerhalb von fünf Jahren 342.000 Arbeitsplätze forderte. Dadurch seien nach Ansicht des Verbandes mit protektionistischen Methoden deutsche Betriebe und Arbeitsplätze vernichtet worden und genau das Gegenteil des Erhofften erreicht worden.

Deutschland müsse nach Ansicht des BJU dem Lohndruck aus den Beitrittsländern nachgeben und Arbeit bezuschussen, statt wie seit Jahrzehnten Menschen der Sozialhilfe zu überlassen. „Gerade in Konkurrenz zu Arbeitnehmern aus Mittel- und Osteuropa haben wir gar keine Alternative zur Absenkung der Löhne im Niedriglohnsektor. Anderenfalls sind die deutschen Betriebe gezwungen, Teile der Produktion nach Osteuropa zu verlagern, um international konkurrenzfähig zu bleiben oder ganz zu schließen, denn der Kunde bestimmt den Preis. Das kann niemand wollen“, so Beck weiter.

Von der Regierung fordert der BJU Maßnahmen, die sicherstellen, das ein Arbeitnehmer auch mit einem Basislohn von 3,50 Euro pro Stunde unter dem Strich deutlich mehr verdient als ein Empfänger von Arbeitslosengeld II. Vorstellbar wären eine negative Einkommenssteuer oder Lohnzuschüsse. Langfristig müsse Deutschland dem Problem aber durch eine bessere Qualifikation der Menschen begegnen. Deutschland habe natürlich nicht als Niedriglohnland sondern als hoch entwickelter Dienstleistungsstandort seinen Platz in Europa. Hier sei noch viel zu leisten: Fast 10 % der Schüler verlassen die Schule ohne Abschluss.

Im Bundesverband Junger Unternehmer haben sich rund 2.000 junge selbständige Unternehmerinnen und Unternehmer aller Branchen im Alter bis 40 Jahre zusammengeschlossen. Gegründet wurde der BJU im Jahr 1950. Die Mitglieder des BJU sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens mit mindestens zehn Beschäftigten oder 1 Million Euro Jahresumsatz. Die BJU-Mitgliedsunternehmen machen insgesamt einen jährlichen Umsatz von rund 20 Milliarden Euro und haben ca. 150.000 fest angestellte Mitarbeiter.

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