(openPR) Die Direct Selling Europe (DSE) hat ihren Wachstumskurs in den vergangenen Monaten weiter fortgesetzt und gewinnt zunehmend an Größe und Einfluss. Die DSE-Mitgliedsverbände, wie die Professional Association of Direct Selling of Belgium, der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland und der VDF (Swiss Direct Selling Association) sowie die angeschlossenen Network-Unternehmen, erreichen zusammen 50 Prozent des gesamten Umsatzes im europäischen Raum und haben zusammengerechnet 1,5 Millionen unabhängige Vertriebspartner. Die Stärke des DSE ist die Zusammenarbeit der Mitgliedsverbände und Network Unternehmen. Diese Partnerschaft mit ihrer Transparenz und einer aktiven Lobbyarbeit sind verantwortlich für die großen Fortschritte und zunehmende Anerkennung des DSE in den vergangenen sechs Monaten.
Einer der Meilensteine des Erfolg war die Generalversammlung am 4. Mai 2010 in Brüssel. Die Hauptredner, Andreas Schwab, Binnenmarktpolitischer Sprecher der EVP Fraktion und Mitglied des Europäischen Parlaments, und Sjoerd Feenstra, Mitglied der Europäischen Kommission, haben sich mit engagierten Debatten und Vorschlägen an die Mitglieder gewandt. Andreas Schwab betonte, dass die Vorgeschlagene "Richtlinie über Rechte der Verbraucher" im Sinne der seriösen Direktvertriebsbranche ist, um die sich auch die DSE-Mitglieder sorgen. Schwab betonte, dass die DSE sich bemüht, den Verbraucherschutz zu stärken. Die DSE-Mitglieder haben Andreas Schwab darauf hingewiesen, dass sie keine Ausnahmen wünschen, sondern dass die vorgeschlagenen neuen Rechtsvorschriften einheitlich in allen Situationen des Direktverkauf in allen EU-Mitgliedstaaten Gültigkeit besitzen sollten. Andreas Schwab nahm dieses Interesse der Network-Unternehmen ernst und sagte, er „wolle sehen, was getan werden könne, um die Interessen der Verbraucher zu schützen und gleichzeitig den Unternehmen Sicherheit und die Möglichkeit zu wachsen zu geben.“
Während der Präsentationen und Diskussionen mit Sjoerd Feenstra wurden die jüngsten Fortschritte im Bereich Beschäftigung, Selbstständigkeit, Kündigungsrecht und Scheinselbstständigkeit thematisiert. Die DSE-Mitglieder forderten klare Richtlinien, wie zum Beispiel über den Status der Vertriebspartner innerhalb der verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten. Die DSE-Mitglieder hatten bei den Gesprächen Gesellschaft von Delegierten aus dem Kabinett der Vizepräsidentin Dr. Viviane Reding (Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft), Delegierten der Europäischen Kommission, der FEDMA (Federation of European Direct Marketing) und einer Reihe von führenden europäischen Network-Unternehmen, die Interesse an einem Beitritt der DSE in naher Zukunft zeigten.
Basierend auf diesen Gesprächen und anderen Aktionen der DSE, hat der Verband für eine laute Stimme des Direktvertriebs in Europa gesorgt, die gehört und respektiert wird in Brüssel. Die DSE und ihre Mitglieder freuen sich auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den europäischen Institutionen für einen stärkeres und beständigeres Europa für alle. Die DSE konzentriert sich dabei in den kommenden Monaten verstärkt auf Entwicklungen in der Gesetzgebung zum Verbraucherschutz, Beschäftigung und das Verbrauchervertrauen. Die DSE hat nun Kontakte zu den Abgeordneten und versorgt diese mit Informationen, die sie benötigen, um fundierte Entscheidungen zu treffen, auch im Interesse des Direktvertriebs. Letztlich bringen einheitliche Gesetze und Regelungen allen Vertriebspartner und Unternehmen die besten Chancen, in einer globalisierten Welt international erfolgreich zu agieren.













