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„Oberstes Ziel ist die Integration“

22.07.201017:09 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: „Oberstes Ziel ist die Integration“
Auszubildende Corinna Stünkel
Auszubildende Corinna Stünkel

(openPR) Die Berufliche Reha setzt bundesweit auf ein neues Modell. Es bietet individuelle Wege zurück ins Arbeitsleben, fordert aber auch mehr Eigenverantwortung.

Heidelberg, 22. Juli 2010

Unfall oder Krankheit können jeden treffen. Für Corinna Stünkel waren es mehrere Bandscheibenvorfälle, die ihr Leben veränderten. Hinzu kamen die Spätfolgen eines Autounfalls. Nach 20 Jahren musste sie ihren Job als Krankenpflegerin aufgeben. „Es hat mich schwer getroffen, denn ich habe meinen Job gerne gemacht“, sagt Corinna Stünkel. Die 45-jährige macht heute eine Ausbildung zur Bürokauffrau bei der SRH in Heidelberg. Sie ist Teil der Pilotgruppe „Neues Reha-Modell“ – Einem Modell, das die Bedürfnisse von Rehabilitanden und Arbeitgebern besser aufeinander abstimmen soll.



„Das neue Modell dient dem gesellschaftspolitischen Ziel, Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben weiter zu erleichtern“, sagt Markus Hertrich, Geschäftsführer der SRH Beruflichen Rehabilitation Heidelberg. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Deutschen Berufsförderungswerke regional zusammen gearbeitet. Die RWTH Aachen hat die Arbeit der Regionalgruppe Süd wissenschaftlich unterstützt und begleitet. „Oberstes Ziel ist – mehr denn je – die Integration. Und diese ist am besten möglich, wenn das individuelle Potenzial eines Rehabilitanden optimal gefördert wird“, fasst Professor Will Spijkers von der RWTH Aachen den Maßstab zusammen, an dem der Erfolg des neuen Modells gemessen wird. Ab August gilt es bundesweit.

Um individuelle Wege der Integration zu finden, durchläuft jeder Rehabilitand zuerst ein so genanntes „Profiling“, bei dem festgestellt wird, welche fachlichen und sozialen Kompetenzen er mitbringt. Das Profiling kombiniert Selbst- und Fremdeinschätzung und wird während der Ausbildung regelmäßig wiederholt. Welche Kompetenzen noch gefördert werden sollen, entscheiden Rehabilitand und Dozent gemeinsam. „Das neue Modell setzt verstärkt auf Eigenverantwortung. Die Rehabilitanden sollen zu Lotsen in eigener Sache werden“, sagt Hertrich. Neben Fachwissen stehen darum auch Kompetenzen wie Gesundheitsprävention, Lern- und Arbeitstechniken sowie Kommunikations- und Teamfähigkeit auf dem Lehrplan.

Corinna Stünkel hat nach dem Profiling das Seminar „Veränderung und Behinderung“ belegt. „Die Psychologin hat mir gezeigt, welches Potenzial in mir steckt und wie ich lerne mit Rückschlägen und meiner Erkrankung umzugehen“, sagt Corinna Stünkel, die sich auf das anstehende Betriebspraktikum gut vorbereitet fühlt. Mit ihr sind letztes Jahr weitere 57 Rehabilitanden der Heidelberger Pilotgruppe in die Ausbildung gestartet.

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