(openPR) Ratingen, 21. Juli 2010. Die aktuellen Ergebnisse der Stiftung Warentest zur Qualität der Bankberatung sind erschreckend – hatten die Banken nach der Finanzmarktkrise doch Besserung gelobt. Die Ergebnisse fallen jedoch noch schlechter aus als im letzten Jahr. Die Verunsicherung bei Anlegern und Verbrauchern steigt weiter; viele fragen sich, wie sie im Vorfeld erkennen können, ob der Bank- oder Finanzberater zu den wenigen „Guten“ am Markt zählt oder ob nicht. Denn durch falsche Anlageberatung haben viele Anleger sehr viel Geld verloren – einige sogar ihr komplettes Erspartes. Doch das muss nicht sein.
Es gibt eine viele Kriterien, die ein Anleger berücksichtigen kann und sollte. Der Anleger sollte im ersten Gespräch den Berater in jedem Fall auf Herz und Nieren prüfen. Er sollte auf alle Fragen plausibel und nachprüfbare Antworten geben. Zu den wichtigen Fragen zählen unter anderem welche Interessen der Berater verfolgt. Hat er Vorgaben und muss etwas Bestimmtes verkaufen oder kann er unter einer Vielzahl an Angeboten das passenste heraussuchen. Auch die Frage, wie viel Zeit sich der Berater nimmt bzw. nehmen darf, ist interessant. Denn wenn der Berater direkt im ersten Gespräch die vermeintlich passende Lösung präsentiert, wäre dies überraschend. Auch Fragen zur Aus- und Weiterbildung sollte der Kunde vor Beginn der Beratung stellen. Kann der Berater nachweisen, dass er über Abschlüsse und Zertifikate verfügt, bei denen eine regelmäßige Weiterbildung vorgeschrieben ist, wie z.B. beim CFP (www.cfp.de), so erhält der Kunde ein wenig mehr Sicherheit, dass der Berater weiß, wovon er spricht.
Während der Beratung sollte der Kunde darüber hinaus darauf achten, dass ihm sowohl die Vor- als auch die Nachteile erläutert werden und dass er versteht, worum es bei einem Produkt geht. Neben diesen Fragen gibt es noch eine Vielzahl an weiteren wichtigen Punkten, auf die ein Anleger achten sollte, wenn der den richtigen Berater finden will. Wenn der Berater die Fragen nicht beantworten kann bzw. will oder Abschlüsse und Zertifikate nicht nachweisen kann, ist höchste Vorsicht geboten. In diesem Fall sollte sich der Anleger lieber einen anderen Berater suchen.
Eine hilfreiche Checkliste, die Anleger unterstützt, dem Berater die richtigen Fragen zu stellen, stellt die Deutschen Private Finance kostenlos auf ihren Internetseiten zur Verfügung. Anleger, die auf Nummer sicher gehen wollen, finden diese unter http://www.deutsche-private-finance.de/fileadmin/Downloads/2010-07-21_Ceckliste_wie_ich_einen_guten_Berater_finde.pdf.










