(openPR) Der Mensch an sich verfügt, von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen, über ein natürliches Dominanzverhalten anderen Individuen gegenüber, sowohl in Hinblick auf Zeit, Situation und Beziehungen. Das könnte auch den Schlaf einbeziehen bzw. die damit verbundenen Umstände, die den Menschen in diese Art narkotischen Zustand leiten, den er weder aktiv kontrollieren noch subjektiv beeinflussen kann. Er führt ihn in eine Art Subdominanz, die ihn seinerseits unterwirft und seiner direkten Kontrolle entzieht.
Etwas auf oder über mir zu haben, schränkt mich ein, entzieht sich meiner Kontrolle und macht mich anfällig. Eine These, die auch für die Bettausstattung gelten könnte und wohl Grund dafür, warum bei vielen Menschen primär das Steppbett und nicht das Kopfkissen im allgemeinen Fokus öffentlichen Interesses steht. Wehe, es ist zu schwer oder zu leicht, so beschert es mir Albträume oder lässt mich frösteln. Ich habe während des Schlafes keinerlei Einfluss darauf und somit entscheide ich mich von vornherein für einen Partner, der mich einerseits schützt, ich andererseits aber sicher sein kann, dass er mich weder kontrolliert noch negativ beeinflusst. Das würde im Umkehrschluss für das Kopfkissen bedeuten, dass ich es dem Anschein nach kontrollieren kann, da es sich unter mir befindet. Ich muss ihm keine größere Aufmerksamkeit zukommen lassen, damit ich es auch wirklich beherrsche. Es wird bewusst oder unbewusst den ganz persönlichen Ansprüchen und Neigungen entsprechend zusammengeknufft, gedrückt, in Position gebracht und gut ist - bzw. nicht gut. Das subjektive Empfinden der Dominanz und der Mangel an funktionaler Prominenz verdrängt das Kissen in ein weitestgehend unbeachtetes Schattendasein, fernab der eigentlichen, ihm zukommenden Bedeutung für die Schlafgesundheit. Immerhin hat das Steppbett die Funktion eines schützenden Kokons, während das Kissen „nur“ zur Kopfablage dient.
Die Qualität eines Kopfkissens wird in erster Linie durch das jeweilige Füllmaterial bestimmt. Bewährt haben sich hier die Original Faserbällchen, die Ende der 1980er Jahre von DuPont speziell für die Kopfkissenbefüllung entwickelt wurden und mit einem Patent versehen waren. Diese weichen und anschmiegsamen Faserbällchen aus dreidimensional gekräuselten Polyesterfasern werden heute von DACRON® Schlafkomfort im Handel unter der Markenbezeichnung Comforel® vermarktet. Sie sind besonders strapazierfähig, weisen einen außerordentlich guten und lang anhaltenden Bausch auf und gewähren durch ihre Anschmiegsamkeit eine gute Abstützung des Kopfes. Dabei können sie, im Gegensatz zu kadierten Stapelfasern, immer wieder aufgeschüttelt werden und verhelfen so dem Kissen zu seinem ursprünglichen Bauschvolumen. Und das über einen langen Zeitraum hinweg. Besonders hilfreich ist hierbei, dass diese original Comforel® Markenfaserbällchen bei 60 °C maschinenwaschbar und trocknergeeignet sind. Außerdem sind sie allergieneutral und geruchlos.
Im Gegensatz zum Steppbett ist der Einfluss des Kopfkissens auf die Schlafqualität nicht ganz so augenscheinlich, außer es äußert sich durch Nackenverspannungen und andere offensichtliche Mankos. Wenn man berücksichtigt, unter welchen widrigen Bedingungen und physischen Anforderungen das Kissen sein Dasein fristet, wird schnell klar – das Kissen hat es nicht leicht und darum sollte man auch daran denken, ihm den angemessenen Respekt zu zollen. Dominanz hin, Dominanz her.
Andreas Knorr












