(openPR) Die HOCHTAUNUSBAU kann auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2009 zurückblicken. Dies berichtete Unternehmensvorstand Bernd Arnold bei der diesjährigen ordentlichen Vertreterversammlung im Kurhaus-Kongress-Zentrum. So erzielte das Unternehmen bei einem Gesamtumsatz von 12,7 Millionen Euro ein Ergebnis von rund 1,4 Millionen Euro, wovon auch die 5.000 Mitglieder profitieren werden.
Die Wohnungsgenossenschaft steigerte ihren Umsatz gegenüber 2008 um 700.000 Euro und konnte den Überschuss nahezu verdoppeln. Damit könne die HOCHTAUNUSBAU auch in diesem Jahr, wie bereits in den vergangenen 27 Jahren, eine Dividende von vier Prozent an ihre Mitglieder ausschütten, sagte Arnold. 1,1 Millionen Euro würden in die Rücklagen des Unternehmens fließen, die sich damit auf 12,5 Millionen Euro erhöhen. „Die HOCHTAUNUSBAU bleibt also auch in Zukunft ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor in der Region und ein Garant für hochwertiges und gleichzeitig bezahlbares Wohnen,“ unterstrich Arnold.
Auch künftig werde die HOCHTAUNUSBAU erhebliche Mittel in die Sanierung und energetische Modernisierung der bestehenden Wohnungen investieren. 2009 seien dies 6,6 Millionen Euro gewesen. Auch für die Zukunft sei eine Fortführung des Sanierungsprogramms geplant.
Bereits zu Jahresbeginn hatte die HOCHTAUNUSBAU leistungsfähige Photovoltaikanlagen auf Dächern von Häusern im Salzbrunner Weg, Reinerzer Weg, Götzenmühlweg sowie der Sodener Straße und der Wiesbadener Straße in Betrieb genommen. „Mit unseren neuen Anlagen setzen wir ein deutliches Signal für sauberen Strom aus erneuerbaren Energien“, sagte Vorstand Bernd Arnold.
Das Wohnungsunternehmen setze aber auch auf die verbesserte Ausnutzung vorhandener Bausubstanz. So seien 2009 auf einem bestehenden Wohnhaus aus den 50er Jahren in der Kronberger Straße 2a und b zwei Penthouse-Wohnungen mit großzügiger Dachterrasse als komplett neues Dachgeschoss errichtet worden, die umgehend vermietet werden konnten. In der Wohnanlage seien auf Nachbarhäusern weitere vergleichbare Ausbaumöglichkeiten vorhanden, die in den kommenden Jahren zur Errichtung weiterer Wohnungen genutzt werden sollen, so Arnold.
Der Vorstand unterstrich allerdings auch, dass die HOCHTAUNUSBAU weiterhin viele preiswerte Wohnungen anbiete. Nach wie vor liege der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei der Genossenschaft mit 5,28 Euro deutlich im unteren preiswerten Bereich. Dies sei auch deshalb besonders wichtig, weil neben dem anhaltenden Interesse an hochwertigem Wohnraum in der Region Bad Homburg auch die Nachfrage nach preiswerten Wohnungen der unteren bis mittleren Preiskategorie steige.
Personelle Veränderungen gab es in den Gremien der Wohnungsgenossenschaft. So rückte Oberbürgermeister Michael Korwisi neu in den Aufsichtsrat ein. Wiedergewählt wurden Dr. Ursula Jungherr und Andreas Beckmann. Vorsitzender des Aufsichtsrats der Genossenschaft ist Staatsminister Jürgen Banzer, der Josel Wenzel nach 27jähriger Tätigkeit im Aufsichtsrat verabschiedete und Oberbürgermeister Korwisi zu seiner Wahl in den Aufsichtsrat beglückwünschte.







