(openPR) Frankfurt, den 5. Junli 2010
Höllenritt bis zum Triumpf!
Ab 05:00 Uhr fand am Langener Waldsee "Early Bird" Gastronomie und Musik statt. Nach dem Startschuss um 07:00 Uhr vom hessischen Ministerpräsident Roland Koch bewegten sich 5000 Arme kraulend durch den Waldsee.
Sandra Wallenhorst (Deutschland) verteidigte mit einer sehr guten Zeit von 9:04:28 Std. ihren Titel erfolgreich. Sie dominierte Caroline Steffens (Schweiz) mit einer Zeit von 9:06:43 Std. - 500.000 begeisterte Zuschauer an den Strecken. Gänsehaut und Tränen beim Zieleinlauf, so Claudia Rehart (Journalist/PR-Manager)
Am Tag der Triathleten haben sich Andreas Raelert (Rostock) mit einem Streckenrekord von 8:05:16 Std. und Timo Bracht aus Eberbach 8:10:22 Std ein hartes Rennen geliefert. Chris McCormack (Australien) kam mit in 8:14:43 Std als Dritter ins Ziel. In einer Hitzeschlacht bei Temperaturen um 30 Grad Celsius hatte Andreas Raelert die meisten Kraftreservern und gewann nach 3,9 km Schwimmen, 18,5 km Radfahren und 42,2 km Laufen über die Marathondistanz. "Ein großer Dank an seinen Bruder und die Zuschauer, ohne sie hätte er es nicht geschafft" meinte Raelert. Die Emotionen während des Rennens seien hoch, es kämen Zweifel auf, ob man wirklich die Geschwindigkeit halten könne und keine Schwächephase bekäme. So ein Rennen sei ein „Auf und Ab“, sicher sei man erst im Ziel. Er sei glücklich die Leistung auf Grund von sehr gutem Training abrufen haben zu können. Er habe den perfekten Tag erlebt. Den Zieleinlauf am Römerberg habe er bewusst genossen und ausgekostet. Er wüsste, er habe Vorsprung und habe den Moment tief aufgenommen, er käme vielleicht nie mehr wieder. Er werde lange davon zehren, so Raelert. Raelerts Zeit hatte bei allen Disziplinen die beste Zeit. Der Körper müsse sich jetzt zunächst regenerieren, anschließend ginge es mit den nächsten Trainings los.
Das Radrennen war mit der „Tour de France“ zu vergleichen.
Durch die 5KM längere Radrennstrecke sind die Zeiten insgesamt höher als in 2009 – geschwommen wurde ohne Neoprenanzüge was per se schon etwa 2 Minuten verlängert.
Bis zum Finish auf dem Römerberg hatte Timo Bracht (Eberbach), Zweiter des Rennens, eine unheimlich gute Leistung beim Schwimmen vollbracht. Er musste nach vorne den Anschluss zu Andreas Raelert halten, gleichzeitig Chris McCormack (Australien) im Auge behalten und ihm davon ziehen. Beim Radfahren hatte er Schwierigkeiten beim Überrunden der Amateure, teilweise gab es enge Stellen, dadurch waren Überholmanöver schwierig umzusetzen. An einer Stelle wäre er beinahe in eine Absperrung reingefahren, konnte eben noch ausweichen, hatte aber Kontakt zu einem Amateur. Selbiger stürzte daraufhin, was Timo sehr leid tat und er entschuldigte sich in der Pressekonferenz. Er bot ihm einen Sondertrainingstag mit ihm an und würde alle anfallenden Kosten hierfür übernehmen. Bei KM 23 hatte Timo einen Platten, das hatte er in 15 Jahren noch nicht erlebet. Lobte aber die Schnelligkeit und das gute Teamwork an der Strecke, das Rad war rasch gewechselt. Etwa 1,5 Min hätte ihn der Umstand gekostet, der aber nicht rennrelevant gewesen sei. Der rote Teppich am Römer ist der SCHÖNSTE überhaupt.
Sandra Wallenhorst wusste nach dem Schwimmen, das Caroline 7 Min weg ist. Somit war ihr klar, sie muss rascher laufen, als es mit dem Coach abgesprochen war. Sie ist überglücklich und bereitet sich auf Mallorca, in St. Moritz und anschließend 2 Wochen in Hawaii auf den Lauf vor.
Caroline Steffen ist überglücklich als 2te Siegerin mit 9:06:43 Std. eingelaufen zu sein. Bis August trainiert sie in der Schweiz, anschließend ist sie mit ihrem Team in Thailand. Die Vorjahreszweite Yvonne van Vlerken aus Holland kam nach 9:10:22 Std. ausgelaugt im Ziel an. Die Athleten gehen an ihre körperlichen Grenzen. Meist werden sie nach der Zielgeraeden zunächst zur Dopingkontrolle geschickt oder sie brechen zusammen, bekommen Aufbauspritzen und müssen mit der Bahre von den Rot Kreuz Helfern weggetragen werden. 28.000 Liter Mineralwassern, 12.000 Liter Energiegetränke, 10.000 Liter Cola, 15.000 Energieriegel, 3000 Brote, 14.000 Bananen und 8500 Äpfel wurden für die Triathleten bereitgestellt.
Herzlichen Dank geht an den Veranstalter, Kai Mann (GF IRONMAN European Headquarte) für die sichere Strecke und die vielen Ehrenamtlichen Helfer. Die Stimmung am Ende des IRONMANS um 22h war emotional und außergewöhnlich lebendig. Das Frankfurter Publikum half den Triathleten durch die Hitzeschlacht des Ironman. Mega-Party auf dem Römerberg. Zehntausende bejubelten die 2.328 Teilnehmer des Ironman beim Zieleinlauf.
Der Römerberg tobt in 2011 am 24. Juli wegen dem Endspiel im Frauenfußball wurde der Termin verlegt. Das 10-jährige IRONMAN Jubiläum wird im nächsten Jahr in Frankfurt gefeiert.













