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Großes Interesse am Tabu-Thema Überaktive Blase

01.07.201017:01 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Großes Interesse am Tabu-Thema Überaktive Blase

(openPR) Die „Welt Kontinenz Woche“ ist vorüber – und bot auch in Deutschland vielen Menschen die Möglichkeit, sich einmal näher mit dem Thema Überaktive Blase zu befassen. Insbesondere die Besucher des Olympia Einkaufszentrums (OEZ) in München nutzten die Gelegenheit, ihr Tabu zu brechen und sich auch öffentlich mit der heimlichen Volkskrankheit auseinander zu setzen. Ab einem Alter von 50 Jahren ist jeder fünfte Mitbürger – Frauen und Männer gleichermaßen – von einer Überaktiven Blase betroffen. „Dennoch waren wir überrascht, wie viele Passanten sich in dem Einkaufszentrum aktiv darüber informierten sowie Rat und Hilfe bei unseren Mitarbeitern vor Ort suchten“, so Norbert Fischer, Marketing Direktor der Astellas Pharma GmbH. Das Münchener Unternehmen ist Initiator der Aufklärungskampagne, die am 21. Juni in der Bayerischen Landeshauptstadt startete.



Neben einem Informationsbereich machten überall im OEZ platzierte DIXI Toiletten auf das Tabuthema Überaktive Blase optisch aufmerksam. Die Event-Dekoration der mit Ketten verhangenen mobilen 'stillen Örtchen' symbolisierte den Leidensdruck der Betroffenen, sich ständig 'wie ans Klo gefesselt' zu fühlen. Sehr direkt konfrontierten Plakate auf den Toiletten-Objekten die Passanten mit der Schlüssel-Frage: „Müssen Sie mehr als 8mal täglich Wasser lassen?“. Die Reaktion darauf im Vorbeigehen lautete häufig „Ja muss ich – ist das etwa ungewöhnlich?“. Angesichts dieser Reaktionen geben Fachärzte wie der Urologe Dr. Walther Grohmann den angesprochenen Zielgruppen daher bewusst den Rat mit auf den Weg: „Häufige Toilettengänge bedeuten nicht zwangsläufig, dass jemand von der Überaktiven Blase betroffen ist – dennoch empfehlen wir diesen Personen, mit ihrem Arzt darüber zu sprechen und gegebenenfalls weitere Untersuchungen durchzuführen.“

Zahlreiche Allgemein- und Fachärzte und Praxen in München und Umland beteiligen sich an der Kampagne, die noch bis Mitte Juli in Bayern läuft. Für umfassende Information steht jetzt zudem die neue Aufklärungs-Website www.blase-ok.de bereit. Diese Online-Plattform bietet neben Wissenswertem auch einen Selbsttest zum Thema Überaktive Blase. Ziel ist es, beim bisherigen Tabu-Weltmeister Deutschland, auf diesem Wege das allgemeine Wissen und Bewusstsein über die Symptome und persönlichen Auswirkungen der anerkannten Krankheit zu verbessern.

Hintergrund: Fast jeder fünfte Erwachsene ist im Laufe seines Lebens von einer Überaktiven Blase (overactive bladder, OAB) betroffen. Besonders Frauen und Männer ab dem 40. Lebensjahr leiden daran – im Alter von 75 Jahren ist etwa ein Drittel der Bevölkerung von einer Überaktiven Blase betroffen. Die Symptome dieser Blasenfunktionsstörung sind plötzlich auftretender, zwingender Harndrang ("imperativer Harndrang"), besonders häufiger Harndrang (in der Regel mehr als acht Toilettengänge in 24 Stunden), nächtliches Erwachen durch den Drang, auf die Toilette gehen zu müssen (Nykturie) sowie unter Umständen sogar das Ein-nässen aufgrund von Harndrang (Dranginkontinenz). Die Vorwarnzeit, also der Zeitraum vom Beginn der ersten Harndrangempfindung bis zur Entleerung der Blase (Miktion) beträgt bei OAB-Erkrankten circa 70 Sekunden, also oft zu wenig, um in aller Ruhe eine Toilette aufzusuchen. Sekunden. Dies führt dazu, dass die Betroffenen sich häufig vollständig aus dem alltäglichen Leben zurückziehen, und ihren Alltag maßgeblich um die Verfügbarkeit und Nähe zu einer Toilette organisieren.

Um diesem immensen Leidensdruck zu begegnen, sollen möglichst viele Menschen informiert werden, was die Krankheit bedeutet und motiviert werden, zeitnah das Gespräch mit einem Arzt zu suchen, damit wirksame therapeutische Maßnahmen den Erkrankten helfen können. Alles mit dem Ziel, wieder einen selbst bestimmten Alltag mit deutlich verbesserter Lebensqualität führen zu können.

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